Am Freitag, den fünften September, traf Metallurg Cherepovets auf Polot. Der Klub spielte ein Freundschaftsspiel, und am Ende stand ein Vier-zu-Eins-Erfolg für die Gäste. Nebenbei interessant wird es, wenn man die letzten Auftritte beider Mannschaften betrachtet.
Metallurg Cherepovets hatte in der Vergangenheit gegen Granit gut abschneiden können. Drei Spiele an einem Wochenende, zwei Siege, ein Unentschieden. Aber die beiden jüngsten Begegnungen endeten anders: am dritten August ein Vier-zu-Eins gegen Almaz, am zweiten August ein Sechs-zu-Eins gegen Lokomotive. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, doch das reichte nicht.
Polot kam aus einer anderen Serie. Die letzten fünf Partien gingen allesamt gegen Granit, mit wechselndem Ergebnis. Am ersten April ein Vier-zu-Fünf-Sieg, am zweiten April ein Drei-zu-Fünf-Verlust. Am zwanzigsten März ein Ein-zu-Vier-Erfolg gegen Fakel. «Standen nur noch zu zehnt» — so könnte man es beschreiben, wenn man die Tordifferenz betrachtet.
Das Ergebnis von einem zu vier bedeutet, dass Polot die Negativserie der Gastgeber beendete. Metallurg Cherepovets wartete seit Wochen auf einen Sieg, und nun kam eine Niederlage dazu. Die Tore fielen nicht nach einem bestimmten Muster, denn in einem Freundschaftsspiel gibt es keine Minuten, die man ankreuzen würde.
Was bleibt, ist die Bilanz. Ein Spiel, vier Tore für Polot, eines für Cherepovets. Interessant wird es, wenn man vergleicht, wie beide Teams in der nächsten Runde auftreten. Der Gastgeber muss sich fragen, ob die Struktur stimmt. Die Gäste haben gezeigt, dass sie unter Druck bestehen können.