Am Freitagabend in Perm traf der Gastgeber auf die Mannschaft aus Juhra. Es war ein K16-Clubschaftsspiel, und die Gäste gingen mit 3:2 als Sieger vom Platz. Ungewöhnlich wird es, wenn man die letzten Partien beider Teams betrachtet.
Molot Perm hatte in den letzten Tagen noch Probleme. Am 4. August unterlag man Tolpar mit 3:4, einen Tag zuvor reichte es nur zu einem 1:4. Dazwischen lagen zwei Siege gegen Mannschaften, die in der Tabelle weiter hinten stehen. Und dann kam dieses Spiel.
Die Gastmannschaft startete schlecht in die Serie. Drei Niederlagen in Folge, darunter eine 1:10-Niederlage gegen die Stalnye Lisy. Am 29. März folgte eine weitere knappe Niederlage gegen die Sibirske Snajpery. Nebenbei erwähnenswert: Der Abstand zu den vorderen Plätzen war nicht klein.
In Perm selbst sah es anders aus. Nach den beiden Niederlagen gegen Tolpar gab es am 15. März einen 5:4-Erfolg gegen die Kusnezkie Medwedi. Am 9. März gewann man ebenfalls gegen die AKM-Nowomoskowsk. Ein Fehler entscheidet oft in solchen Spielen.
Das Ergebnis ändert nichts an der Tatsache, dass beide Teams noch nach Beständigkeit suchen. Perm bleibt in der Nachspielzeit auf der Suche nach Kontinuität. Yugra kann mit dem Sieg zwar kurzfristig Atmen, doch die Serie lässt keinen Zweifel.