Nordsjælland und Brøndby spielten im Park Wright til Dream aufeinander. Die Superliga bringt in der sechsten Runde eine Partie, die sich anders anfühlt als die Statistik vermuten lässt. «Und dann» steht am Ende das 3:1 für die Heimmannschaft.
Alexander Lind sorgte in der 12. Minute für die erste Entscheidung. Die Gäste standen hinten offen wie ein Scheunentor. Justin Janssen nutzte die Lücke in der 22. Minute.
Die Nerven lagen blank. Bartosz Slisz erhielt in der 27. Minute die erste Gelbe Karte. «Interessant wird es» in der zweiten Hälfte, als die Gastgeber tauschten. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste mehr Ballbesitz hatten, aber wenig damit anfangen konnten. Juho Lähteenmäki und Prince Amoako Junior folgten kurz darauf.
Brøndby kam besser ins Spiel. Hjalte Boe Rasmussen erzielte in der 83. Minute den Anschlusstreffer. Patrick Mortensen erhöhte knapp nach Schlusspfiff in der 90+1. Minute.
Die Zahlen lügen nicht, aber sie erzählen auch nicht alles. Nordsjælland hatte 40 Prozent Ballbesitz, Brøndby 60. Doch bei den Toren zählte die Genauigkeit.
Die Gastgeber trafen 9 Mal aufs Tor, die Gäste nur 4. Viele Schüsse bei Brøndby gingen daneben. Das Ergebnis spiegelt die Effizienz wider.
Die Tabelle rückt näher zusammen. Nordsjælland führt mit 13 Punkten nach fünf Spielen. Brøndby hat ebenfalls 13 Punkte, liegt aber auf Platz 3. Der Vorsprung der Gäste war weg, die Gastgeber sind seit acht Spielen ungeschlagen.