Im sechsten Gruppenspiel des Pokals von Chile setzte sich Newblass gegen Rangers de Talca mit 1:0 durch. Das Spiel endete mit einem Treffer in der Nachspielzeit, als B. Munoz in der 91. Minute den einzigen Treffer erzielte. Interessant wird es dabei, wie die Statistik das Bild verkehrt: Newblass hatte die höhere Ballbesitzquote, doch die Chancenverwertung blieb dünn.
Die Partie verlief lange ergebnislos. In der 60. Minute verfehlte E. Calderon einen Elfmeter für Rangers — ein Moment, der der Gastmannschaft das Spiel hätte wenden können. Und dann kam die Umdrehung nicht, stattdessen zogen die Gastgeber weiter. Die Statistik zeigt: Newblass legte mit 165 Angriffen nach, Rangers kamen auf 129. Doch Angriffe allein entscheiden noch keine Begegnung.
Die Substitutionen häuften sich ab der 60. Minute. C. Mansilla und A. Valdes kamen für Newblass, C. Munoz für Rangers. In der 84. Minute wurden dann gleich drei Spieler gewechselt — D. Cespedes, M. Donoso und E. Calderon für die Gastmannschaft. Nebenbei fiel auf, dass M. Donoso zuvor in der 79. Minute die zweite gelbe Karte für Rangers sah, während D. Plaza in der 56. Minute für Newblass verwarnt wurde.
Die Zahlen liegen auf der Hand: Newblass schoss 7-mal ins Tor, 20 Mal daneben. Rangers trafen 3-mal, 5-mal verfehlten sie das Ziel. Die Quote ist gestiegen, doch der Vorsprung blieb aus. Interessant wird es bei der Ballbesitzverteilung — 52 Prozent für Newblass, 48 für Rangers. Ein hauchdünner Unterschied, der das Ergebnis nicht erklärt.
Der Sieg bringt Newblass im Vergleich zu den letzten Partien Stabilität. Zuvor gab es einen Sieg, eine Niederlage, einen Sieg, ein Unentschieden und einen Sieg. Rangers kamen in den letzten fünf Spielen nur zu einem Sieg und zwei Unentschieden. Der letzte Aufeinandertreffen endete 0:1 für Newblass — dieser Sieg ist also keine Überraschung, aber eine Bestätigung.
Was bleibt: Ein Spiel, in dem die Gastgeber die Initiative hatten, aber die Chancen nicht nutzten. Und dann reichte ein Treffer in der Nachspielzeit. Die Statistik zeigt: Viele Bälle, wenige Tore. Ein Ergebnis, das mehr vom Glück als von der Überlegenheit zeugt.