Am Freitagabend trafen die Omsker Greife im Rahmen eines Klubfreundschaftsspiels auf die Schneeleoparden aus Astana. Das Spiel endete mit einem 2:1 für die Gastgeber. Und dann war die Partie beendet, ohne dass es zu dramatischen Momenten kam.
Interessant wird es bei der Betrachtung der jüngeren Vergangenheit. Am 7. August gewannen die Omsker noch deutlich mit 4:0 gegen dieselbe Gegnerin. Nebenbei zeigt dieser Vergleich, dass die Astaner in der Zwischenzeit keine Besserung erzielten. Das Ergebnis von 2:1 bestätigt diese Tendenz.
Die Greife aus Omsk präsentierten sich in guter Verfassung. In den zurückliegenden Spielen standen sie mit einem Bein in der nächsten Runde, wenn man so will: drei Siege in den letzten fünf Partien. Am Vortag unterlag man noch den Kuynetzkije Medwedi mit 1:2, doch das ist chancenlos zu werten, wenn man die Gesamtbilanz betrachtet.
Die Astaner hingegen fanden nie ins Spiel. In den letzten fünf Begegnungen verzeichneten sie nur einen Sieg, und zwar gegen die Sibirskije Snajper mit 4:3. Die Niederlage gegen die Weißmedwedi mit 1:5 und gegen die Kuynetzkije Medwedi mit 2:4 zeichnen ein anderes Bild. Die Quote hat sich kaum bewegt seit dem klaren Rückstau im August.
Für die Omsker Greife bedeutet der Sieg eine Bestätigung des eigenen Kurses. Man stand auf der Kippe, als man am Vortag verlor, doch jetzt folgt der Ausgleich. Die Astaner müssen ziehen die Fäden, um die Talfahrt zu stoppen. Der Eigengewächs könnte hier eine Rolle spielen, doch dazu fehlen uns die Daten.