Am Freitagabend trafen die Owen Sound Attack auf die Guelph Storm in der Ontario Hockey League. Die Gäste gewannen deutlich mit 10:5. Es war ein Abend, an dem die offensive Effizienz der eine Seite deutlich über der anderen lag.
Die Attack hatte in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner punkten kann. Drei Tage zuvor gewannen sie noch 3:0 bei den Hamilton Bulldogs. Nebenbei fiel auf, dass sie kürzlich auch bereits gegen die Storm verloren hatten – zweimal in Folge dieses Spieljahr.
Bei den Storm sieht die Sache anders aus. Sie stehen auf dem zweiten Platz der Tabelle. Acht Spiele, sechs Siege, zwei Niederlagen. Das ist eine Quote, die sich kaum bewegt hat. Und dann kam der nächste Test – und die Gäste hielten stand.
Die Attack liegt auf dem zehnten Platz. Acht Partien, zwei Siege, sechs Niederlagen. Die Differenz von fünf Toren in diesem Spiel zeigt, wo beide Teams momentan stehen. Es ist nicht viel mehr als das.
Wir hatten vor dem Spiel eine Prognose abgegeben: Sieg der Gäste, mit einer Einschätzung von 44 Prozent. Interessant wird es, wenn man betrachtet, warum diese Bewertung so niedrig war. Es war keine Abwertung der Storm, sondern eine Anerkennung der Unberechenbarkeit von Ligaspielen. Dass es so eindeutig ausging, überrascht nicht – aber es bestätigt auch nichts, was über das Ergebnis hinausgeht.
Die Attack muss zu Hause liefern. Die Storm reisen nicht als Statisten an. Das Spiel hat gezeigt, welche Seite die bessere war. Die Tabelle wird sich langsam verändern, Punkt für Punkt. Der Abstand zwischen Platz zwei und Platz zehn kann sich vergrößern – oder verkleinern. In diesem Spiel war nur eine Antwort möglich.