Am Samstagabend, den 6. September 2026, traf Popayán in der Clausura-Achtelrunde der Primera B auf Envigado. Das Spiel endete 2:2. Wir hatten Envigado mit 47 Prozent Wahrscheinlichkeit gesetzt — interessant wird es, wenn ein Favorit nicht gewinnt.
Popayán ging früh in Führung. In der dreißigsten Minute traf M. Marulanda. Envigado antwortete sechs Minuten später durch D. Dawson. Und dann kam die Wendung: In der vierzigsten Minute erhöhte P. Urrutia auf 2:1. Die Gäste hatten das Spiel in der Hand, dann änderte sich alles.
In der fünfzigsten Minute schoss G. Cuervo ins eigene Tor. Nebenbei zeigte dieser Moment, wie schnell ein Spiel kippen kann. Envigado stand hinten offen wie ein Scheunentor, als der Ball wieder nach Popayán kam. Der Ausgleich war ein Glücksfall, aber auch ein Zeichen von Konzentrationsschwäche.
Zwei Gelbe Karten für Popayán in der siebten Minute der Nachspielzeit. Envigado erhielt in der achten Minute und in der fünften und sechsten Minute der Nachspielzeit je eine Verwarnung. Es wurde hektisch, das Spiel wurde zu einem Nervenkrieg. Die Quote hat sich kaum bewegt, aber die Stimmung im Stadion wurde unruhig.
Popayán steht nach 21 Spielen auf dem dreizehnten Platz mit einundzwanzig Punkten. Envigado hat nach 29 Begegnungen neunundvierzig Zähler und liegt viertklassig. Beide Teams kamen in die Tiefe — Popayán verlor drei der letzten fünf Partien, Envigado ebenfalls.
Das Unentschieden beendet keine Negativserie für Envigado, aber es zeigt, dass der Gegner nicht unterschätzt werden darf. Popayán liess sich nicht beirren, obwohl die Zahlen gegen sie sprachen. Drei- oder viermal im Spiel entscheiden — das war heute so.