Regensburg und Freiburg trafen am 4. Oktober 2026 in der DEL2 aufeinander. Das Spiel endete 2:3 für die Gäste. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, 63 Prozent Sicherheit lag unserer Prognose zugrunde. Der Verlauf des Spiels hat uns eines belehrt.
Die Ausgangslage war klar. Regensburg stand auf dem zweiten Platz, fünf Spiele, vier Siege, eine Niederlage. Freiburg rangierte elft, fünf Partien, ein Sieg, vier Niederlagen. Die Heimmannschaft hatte zuletzt fünf Treffer gegen Weiden, sieben gegen Landshut, zwei gegen Bad Nauheim, drei gegen Ravensburg und vier gegen Bietigheim erzielt. Freiburgs Bilanz in den vergangenen Begegnungen: zwei gegen Landshut, eins gegen Kassel, null gegen Memmingen, eins gegen Crimmitschau, vier gegen Bad Nauheim.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Regensburg traf in den letzten fünf Spielen durchschnittlich 4,2 Mal pro Partie. Freiburg kam auf 1,6. Das Ergebnis von 2:3 steht in keinem Verhältnis zu diesen Werten. Die Heimmannschaft schoss weniger als die Hälfte ihrer üblichen Quote.
Was das Spiel veränderte, lässt sich nicht an einer Statistik ablesen. Es waren drei, vielleicht vier Momente, die den Ausgang bestimmten. Der Rest war Hintergrund. Wir hatten den Heimsieg erwartet, weil die Zahlen für Regensburg sprachen. Die Zahlen sprechen heute nicht mehr.
Die Tabelle bleibt vorerst unverändert. Regensburg liegt weiter auf Platz zwei, Freiburg auf elft. Beide Mannschaften haben null Punkte. Das bedeutet, dass die Saison gerade erst begonnen hat. Der Unterschied zwischen den Positionen ist noch nicht gravierend.
Was wir daraus lernen: Prognosen sind nur so gut wie die Daten, auf denen sie beruhen. Die Daten zeigten Regensburg als Favorit. Das Spiel zeigte etwas anderes. Manchmal entscheidet nicht die Statistik, sondern der Moment.