Im Halbfinale des Kubok Rio setzte sich Saquarema Corréa mit 2:1 gegen Nova Iguaçu durch. Das Spiel am 2. September 2026 endete mit einem späten Treffer der Gastgeber. Leonardo Muchacho traf zur 40. Minute für Saquarema, bevor Nova Iguaçu in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ausglich. Der entscheidende Punkt fiel erst in der 91. Minute.
Muchacho brachte Saquarema in der 40. Minute in Führung. Die Gäste glichen fünf Minuten vor der Pause aus, als ein Tor in der 45. Minute den Standpunkt veränderte. Das Spiel wurde zunehmend rau. In der 57. Minute gingen zwei Gelbe Karten ein, und später folgte die erste Rote Karte. Xandinho erhielt in der 67. Minute seinen Platzverweis.
Saquarema kontrollierte den Ball mit 62 Prozent Ballbesitz. Die Gastgeber absolvierten 104 Angriffe, während Nova Iguaçu auf 77 kam. Acht Schüsse trafen ins Ziel, zwei Landeten daneben. Die Gäste hingegen landeten vier Schüsse auf das Tor, zwei trafen nicht. Saquarema erkämpfte sich sieben Eckbälle, die Abwehrmannschaft der Gäste sechs.
Die rote Karte in der 67. Minute änderte den Charakter des Spiels. Ein weiterer Platzverweis folgte in der 92. Minute. Erst in der 91. Minute entschied Saquarema das Match mit einem Treffer in der 91. Minute. Der Gegner hatte keine Chance mehr, das Spiel zu drehen.
Das Ergebnis bedeutet einen Wendepunkt für Saquarema. Vor vier Wochen verlor man in derselben Partie 0:2 gegen Nova Iguaçu. Jetzt steht man im Finale des Kubok Rio. Nova Iguaçu muss sich mit dem Halbfinale-Aus abfinden, obwohl die Mannschaft lange Zeit im Spiel blieb.