Am Sonntag, den 24. August 2026 trat die saudische U20 in einem Freundschaftsspiel gegen Syrien an. Die Gastgeber gewannen 4:0. Es war der vierte Einsatz in Folge, und nebenbei zeigte sich, dass die Vorbereitung offenbar aufgegangen war.
Die Saudis kamen schnell ins Spiel. Schon nach zwanzig Minuten fiel das erste Tor, interessant wird es dann, wenn man sieht, wie sich die Mannschaft nach dem Führungstreffer verhielt. Sie gaben sich nicht auf, sondern suchten weiter. Die syrische Abwehr stand hinten offen wie ein Scheunentor, und so kam es, dass die Saudis ihre Chancen nutzten.
Auf der Gegenseite versuchte Syrien, Ordnung zu finden. Aber die Gastgeber hielten die Null und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. «Und dann» – so könnte man sagen – kam der nächste Treffer, bevor die Halbzeit nahte. Die syrische Elf verlor ihren Mann, und mit ihm auch den Zugriff auf das Spiel.
Nach der Pause stellte die saudische Mannschaft um. Sie beschleunigte, und das zahlt sich aus. Syrien gab sich nicht auf, aber es fehlte die Kraft. Die Saudis beendeten die Negativserie, die sie gegen Nigeria U20 begonnen hatten, und zeigten, was Trainerarbeit leisten kann, wenn sie konsequent umgesetzt wird.
Die Statistik bestätigt das Bild nicht unbedingt. Es gab mehr Schüsse, aber die syrische Elf brachte die Ecke gefährlich vors Tor und bekam nichts. Die saudische U20 brauchte nicht viel, um zu gewinnen. Vier Tore genügten, und das war genug.
In der Tabelle ändert sich nichts, denn es geht nur um Punkte, die keine Rolle spielen. Aber für die Mannschaft zählt der Sieg. Sie hat sich bestätigt, und die nächsten Spiele werden sich teuer verkaufen, wenn dieser Lauf anhält.