Am 21:00 Uhr am 4. August 2026 trafen Schweden U18 und die Schweiz U18 im Glinka-Gretzky-Cup aufeinander. Das Spiel endete mit 7:6 für die Gastgeber. Der Sieg war knapp, aber deutlich, und er ändert nichts an der Tatsache, dass beide Mannschaften in der Tabelle noch keine Punkte gesammelt haben.
Die Tabelle selbst sagt wenig aus. Vierter Platz für Schweden, dritter für die Schweiz – drei Spiele, ein Sieg, zwei Niederlagen, null Punkte bei beiden. Interessant wird es, wenn die Punkte beginnen, auch wenn sie fehlen. Die Tabelle ist ein leeres Blatt, kein Indikator für Stärke oder Schwäche.
Schweden kam mit gemischter Bilanz. Drei Tage zuvor unterlag man der Slowakei U18 mit 3:4, davor gab es Siege gegen die Slowakei, die Tschechien und zweimal gegen Kanada. Die Mannschaft steht mit dem Rücken zur Wand, wenn man so will – nicht weil es schlecht läuft, sondern weil die Ergebnisse ungleichmäßig sind.
Die Schweiz zeigte ebenfalls keine Konstanz. Der knappe Sieg, die Niederlage gegen Deutschland, zwei klare Niederlagen gegen die Tschechen und ein Sieg über die Ukraine. Überliessen dem Gegner den Ball in manchen Spielen, warfen sich in jeden Ball in anderen. Das macht den Unterschied im Juniorenbereich: Mal funktioniert es, mal nicht.
Ein 7:6 ist kein Spiel, das man mit Worten füllt. Es ist ein Spiel, das man mit Zahlen füllt. Und die Zahlen sagen: Beide Mannschaften haben offensiv viel produziert, beide haben defensiv viel gelassen. Im Pokal gelten eigene Gesetze – auch bei U18-Spielen, auch wenn es kein Pokal ist, sondern ein Turnier.