Am Donnerstagabend besiegte Färjestad Skellefteå AIK mit 1:5 in der schwedischen SHL. Die Gäste dominierten von Anfang an, während die Gastgeber kaum eine Chance bekamen. Das Ergebnis war eine klare Ansage.
Wir hatten Skellefteau gegeben, mit 57 Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf zeigte, dass diese Rechnung nicht aufging. Färjestad kontrollierte das Spiel, Skellefteau kam nicht hinter den Angriffen her. Nebenbei erwähnte ich, dass solche Spiele oft entscheiden, wer die Tabelle wirklich führt.
Skellefteau stand nach sechs Spielen auf Platz vier, Färjestad auf Platz zwei. Beide Teams hatten je sechs Partien bestritten, die Punkteverteilung war bei beiden gleich. Interessant wird es, wenn man die letzten Spiele betrachtet.
Skellefteau hatte in den vergangenen Tagen gemischt: 2:4 gegen Plzeň, 4:1 gegen Timrå, 4:3 gegen Malmö. Färjestad dagegen wirkte robuster: 3:1 gegen HV71, 4:0 gegen Djurgården, 5:0 gegen Björklöven. Die Gäste kamen zu spät heraus, als sie gegen Skellefteau antreten mussten.
Das Spiel war kein Drama, sondern eine klare Sache. Färjestad brauchte die Punkte dringend, und sie nahmen sie mit. Skellefteau musste sich fragen, wo die Sicherheit fehlte. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so spielt.