Im Finale des rumänischen Pokals setzte sich Sepsi mit 2:0 gegen Slatina durch. Das Spiel dauerte bis in die Verlängerung, denn erst in der 115. Minute fiel der entscheidende Treffer. Die Gastgeber hatten in der regulären Spielzeit keine Chance, die Gäste zu überwinden. Nebenbei zeigte sich, wie wichtig die Konstanz in der Abschlussphase ist.
Erst in der 91. Minute gelang N. I. Paun der Führungstreffer für Sepsi. Bis dahin hatte sich keine klare Torchance ergeben. Der Ball lag häufig auf der Mittellinie, wo beide Teams den Ballgewinn suchten. Und dann passierte es genau in der letzten Minute der regulären Zeit.
Die Verlängerung brachte keine Entspannung für Slatina. In der 115. Minute erhöhte M. Mawa auf 2:0. Damit war das Spiel entschieden, auch wenn noch Zeit blieb. Die Gäste behielten die Ruhe, während die Gastgeber nach Alternativen suchten. Interessant wird es in solchen Momenten, wo die Nerven zählen.
Sepsi gewinnt damit den Pokal. Für Slatina bleibt nur der zweite Platz, trotz der guten Form in den Wochen zuvor. Die Gastgeber hatten zuletzt sechs Spiele in Folge gewonnen, darunter ein 6:0 gegen Tunari. Doch im Finale reichte das nicht.
Die Gäste aus dem Osten Rumäniens kamen weniger überzeugend in die Saison. Seit Juli gab es mehrere Unentschieden, zuletzt 0:0 gegen Chiksereada. Trotzdem nutzten sie ihre wenigen Chancen. Der Wechsel stockt oft, wenn man nicht früh in Führung geht.