Tammeke hat am Samstag in Tallinn mit 1:0 gegen Kuressaare gewonnen. Das Spiel der Meistriliiga endete nach 90 Minuten mit dem einzigen Treffer von M. Sambe in der 16. Minute. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz, aber die Gastgeber nutzten ihre wenigen Chancen effizienter.
Sambe entschied die Partie im Alleingang. Er traf nach einer halben Stunde Spielzeit, und danach sah es so aus, als würden die Gäste nichts mehr ausrichten. Pedmanson erhielt in der 45. Minute die erste gelbe Karte, nach der Pause kamen mehrere Wechsel. Visse kam für Tammeke, Pedmanson und Marin für Kuressaare – «und dann» begann der Druck auf die Defensive.
Die Statistik zeigt das Ungleichgewicht: Kuressaare besaß 55 Prozent der Zeit, Tammeke 45. Aber die Schüsse sagten mehr aus als die Zahlen. Die Gäste schossen neunmal vorbei, die Gastgeber nur dreimal. Fünf Treffer auf das Tor kamen von den Besuchern, vier von den Hosts. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Tammeke mit weniger Angriffsaktionen auskam – 82 gegen 89.
Kuressaare spielte länger in Überzahl, aber die Karte von Veelma in der 81. Minute änderte nichts am Spielverlauf. Saar folgte in der 89. Minute mit einer weiteren Gelben. Hydara kam als letzter Wechsel für Tammeke in der 90. Minute – «nebenbei» verpasste die Mannschaft noch eine Chance.
Tammeke steht damit nach 24 Spielen auf dem fünften Platz mit 38 Punkten. Kuressaare bleibt nach 25 Partien an neunter Stelle mit 25 Punkten. Die Gastgeber haben «seit acht Spielen ungeschlagen» begonnen, die Gäste verlieren zunehmend den Anschluss.
Was diesen Sieg besonders macht: Tammeke brauchte nur vier Treffer aufs Tor, um zu gewinnen. Kuressaare hatte fünf, aber keine traf. Die Quote hat sich kaum bewegt – die Gastgeber behalten ihre Position, die Gäste rutschen weiter ab.