Keflavik gewinnt gegen Thor Akureyri mit 2:0
In der 19. Runde der Úrvalsdeild setzte sich Keflavik bei Thor Akureyri mit 2:0 durch. Der Gast aus dem Westen Islands kontrollierte das Spiel über weite Strecken und belohnte seine Chancen mit zwei Treffern. E. Ragnarsson war der entscheidende Mann auf dem Rasen — er erzielte beide Tore. Und dann wird es interessant zu sehen, wie die Heimmannschaft auf diese Niederlage reagiert.
Die erste Entscheidung fiel in der 32. Minute. E. Ragnarsson nutzte eine Lücke und schob den Ball ins Netz. Thor Akureyri hatte bis dahin den besseren Zugriff auf den Ball, 54 Prozent der Ballbesitz sprachen dafür. Aber Ballbesitz allein entscheidet keine Spiele. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber trotz mehr Angriffe (81 zu 68) keine wirklichen Torchancen kreierten — null große Chancen gegenüber zwei beim Gast.
Der zweite Treffer kam in der 87. Minute, lange nach dem eigentlichen Spielverlauf. E. Ragnarsson hatte bereits in der ersten Halbzeit gezeigt, dass er seine Momente annimmt. Keflavik spielte dann ruhiger, verteidigte ordentlich und nutzte die verbleibenden Minuten. Die Heimmannschaft tauschte in der 65. Minute A. Johannesson aus, der bereits eine Gelbe Karte gesehen hatte. Interessant wird es nun für Thor Akureyri — drei Niederlagen in Folge, davon zwei mit null Toren.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Keflavik traf häufiger ins Tor — vier Schüsse auf Ziel bei einer Treffsicherheit von 29 Prozent, während die Gastgeber nur zwei ihrer vier Schüsse auf dem Weg zum Tor fanden. Beide Teams gewannen je 30 Kopfduelle, aber die Raumdeckung war unterschiedlich. Keflavik schloss 294 von 395 Pässen, Thor Akureyri 355 von 466. Die Zahlen erzählen eine Geschichte von Kontrolle.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für Keflavik Platz sechs mit 28 Punkten nach 22 Spielen. Thor Akureyri bleibt auf Platz zehn mit 21 Punkten. Der Abstand zwischen den Teams vergrößert sich. Und dann ist die Frage: Kann die Heimmannschaft den Anschluss halten oder rutscht sie weiter ab? Die letzten Spiele deuten auf eine schwierige Phase hin.