Ein Pokalrundenspiel der ersten Runde, bei dem die Nerven blank lagen. Viby empfing ASA Aarhus im dänischen Pokal und beide Mannschaften vermieden es, die Chance zu verspielen. Die Partie endete nach Verlängerung mit einem 0:0, doch der Sieger stand erst im Elfmeterschießen fest. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie lange die Spannung anhielt.
Das Spiel blieb über weite Strecken ausgeglichen, bis in der 81. Minute die rote Karte den Verlauf veränderte. ASA Aarhus hatte den Spieler vom Platz stellen, was die Gastgeber in eine defensive Rolle zwang. Nebenbei fiel auf, dass die Angriffe der Gäste mit 84 gegen 69 der Hausherren leicht überlegen waren, obwohl der Ballbesitz bei 51 zu 49 Prozent nur marginal unterschiedlich war.
In der Verlängerung eskalierte die Situation. Bei 120+1 Minuten stand der erste Elfmeter. Das Schießen selbst dauerte bis zur 120.+5. Minute. Viby traf bei seinen Versuchen dreimal, während ASA Aarhus zweimal verwandelte. Der entscheidende Moment kam, als Aarhus den fünften Versuch nicht nutzte. Und dann war es vorbei.
Die Statistiken zeigen ein Spiel, in dem beide Seiten ihre Chancen nicht konsequent nutzten. Die Gastgeber hatten 69 Angriffe und 6 Eckbälle, die Gäste 84 Angriffe und 4 Eckbälle. Die Anzahl der Freistöße lag bei 17 für Viby und 22 für Aarhus. Dass bei so viel Ballkontakt kein Tor fiel, zeigt, dass das Verhältnis zwischen Schüssen und Treffern zerrüttet war.
Das Ergebnis bedeutet für Viby den Einzug in die nächste Runde des dänischen Pokals. ASA Aarhus scheiterte in der Runde der 128 Mannschaften. Die Hausherren beendeten damit eine Phase der Unsicherheit, während die Gäste mit einer Niederlage aus der Verlängerung nach Hause fuhren. Das war ein Match, das über Minuten entschieden wurde, nicht über Minuten.