Beim FIBA-Asia-Cup setzte sich die Mannschaft aus Fiji am 31. August 2026 mit 69:57 durch. Der Gast bestimmte das Bild auf dem Parkett, während der Gastgeber zu wenig Verteidigung organisierte. Die Partie endete klar, aber nicht überraschend. Interessant wird es nun für beide Teams im weiteren Turnierverlauf.
Fiji kontrollierte den Rebound-Kampf mit 56 zu 40 Bällen. Nebenbei fiel auch die Zahl der Blocks: sieben für die Gäste, vier für den Gastgeber. Das zeigte, dass Fiji die Zone besser verteidigte. Vietnam kam bei seinen Aufbauten nicht richtig in Gang.
Die Wurfquote der Gastgeber war mit 20 von 70 Versuchen enttäuschend. Der Gast traf 27 von 84. Nebenbei warf Vietnam drei Dreier von 30 Versuchen, Fiji acht von 27. Die Effizienz aus der Distanz entschied über den Unterschied.
Die Ballverluste blieben bei beiden Seiten hoch: 14 für Vietnam, 13 für Fiji. Aber die Freiwürfe zeigten den Unterschied deutlich. 14 von 21 für den Gastgeber, 7 von 10 für den Gast. Das war ein wichtiger Faktor im Schlussabschnitt.
Beide Mannschaften kommen aus einer schlechten Phase. Vietnam verlor in den letzten Spielen gegen Thailand, Mongolei, Indonesien und die Philippinen. Fiji holte am 30. August noch 40 Punkte gegen Mongolei und am 28. August 59 gegen Thailand. Und dann kam dieser Sieg, der wenigstens eine positive Note setzt.
Das Ergebnis bedeutet für den Gastgeber nichts Gutes. Die Niederlage vertieft die Reihe schlechter Spiele. Für Fiji ist es ein Schritt nach vorn, auch wenn die Form noch nicht stabil ist. Die Tabelle wird sich erst in den nächsten Tagen klären.