Am 30. August traf Filak auf Rosenheim. Es ging um ein Klubfreundschaftsspiel. Die Gäste gewannen klar, 4 Tore gegen 7. Solche Partien dienen oft dazu, die eigene Struktur zu überprüfen.
Man könnte meinen, dass 7 Treffer viel Raum für Analyse lassen. Interessant wird es jedoch, wenn man die Defensive betrachtet. Bei einem solchen Spielstand geht es weniger um einzelne Aktionen als um die Summe der Fehler.
Die Gastgeber waren in der Vergangenheit nicht auf der Höhe ihrer Möglichkeiten. Das 4:7 gegen Kassel liegt bereits etwas zurück, doch die Serie danach war durchwachsen. 3 Niederlagen im März deuten auf Probleme hin.
Rosenheim zeigte sich offensiv stark, auch wenn die Defensive nicht immer dicht stand. Gegen Regensburg gab es ähnlich viele Tore. Ein 7:4 und ein 5:6 zeugen davon. Solche Spiele zeichnen sich durch Offenheit aus.
Trainerarbeit zeigt sich oft in solchen Momenten. Wer im Sommer noch nicht fertig ist, zahlt den Preis. Filak stand hinten offen, das sah man an der Anzahl der Gegentore. Es war kein Spiel, das durch Präzision gewonnen wurde, sondern durch Ausnutzung von Schwächen. Nebenbei fiel auf, dass der Rhythmus nicht stimmte.
Am Ende steht eine klare Niederlage für den Heimverein. Das Torverhältnis von 4:7 spricht eine deutliche Sprache. Und dann ist die Frage, was das bedeutet. Für Rosenheim ist es ein weiterer Schritt in der Vorbereitung.