Vallei und NAC Breda trafen in der fünften Runde der Eerste Divisie aufeinander. Das Spiel endete 4:2 für die Heimmannschaft. Es war ein Match, das in der zweiten Halbzeit eine Wendung nahm. Die Gäste hatten bis zur 56. Minute das Spiel noch nicht verloren.
Die Tore und ihre Reihenfolge
Rio Hillen sorgte in der 26. Minute für die Führung — aber es war ein Eigentor. Bis zur Halbzeit passierte wenig. Dann kam die Umstellung bei Vallei. In der Minute 56 erzielte Thijs van Leeuwen den Ausgleich. Mohamed Nassoh glich für NAC Breda in der 64. Minute aus. F. Al Mazyani brachte Vallei in der 75. Minute wieder in Front. Nassoh traf erneut in der 83. Minute. Jordy de Wijs sicherte den Sieg in der 90. Plus drei Minuten.
Karten und Wechsel
Leo Greiml (NAC) sah in der 27. Minute die erste Gelbe Karte. Loek Postma (Vallei) wurde in der 54. Minute verwarnt. Anderson Pereira Varela folgte in der 69. Minute. In der 79. Minute musste auch Mohamed Nassoh die Karte ziehen. Bei Vallei wurden in der Halbzeitpause vier Spieler ausgetauscht. In der 66. Minute kam Brahim Ghalidi ins Spiel. Postma und Anderson Pereira Varela wurden in der 68. Minute eingewechselt. Jochem Nap und Ryan Fage kamen in der 79. Minute. Finn Stokkers wurde in der 91. Minute ersetzt.
Die Zahlen hinter dem Spiel
Vallei hielt 55 Prozent Ballbesitz, NAC Breda 45 Prozent. Die Heimmannschaft warf 11 Schüsse innerhalb des Strafraums ab, die Gäste nur sieben. Von innen trafen vier Schüsse ins lange Eck, von außen drei. NAC Breda hatte mehr Treffer auf das Tor — sechs gegenüber vier. Doch die Quote bei Vallei lag bei 29 Prozent, bei den Gästen bei 38 Prozent. Viele Schüsse, wenig Tore. Und dann entscheidet man solche Spiele anders.
Was das Ergebnis bedeutet
Vallei bleibt nach vier Spielen ohne Sieg. Vier Unentschieden, null Punkte Differenz. NAC Breda steht nach vier Partien auf Platz neun. Zwei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage — sieben Zähler. Die Gastgeber verloren völlig den Faden in der ersten Halbzeit. In der zweiten kamen sie zurück. Interessant wird es immer dann, wenn eine Mannschaft nicht aufgibt.