Am Freitagabend endete die Begegnung im Premier-Division zwischen Waterford und Dandalock mit einem 1:1. Die Gastgeber gingen durch ein Eigentor vor der Halbzeit in Führung, ehe H. Cann den Ausgleich herstellte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Partie nach der Pause verlief.
Die erste Chance zeigte sich bereits in der 21. Minute, als John Mahon den Ball ins eigene Tor lenkte. Dandalock reagierte nicht sofort, sondern baute im Zentrum auf. In der 31. Minute erhielt Keith Buckley die erste gelbe Karte der Begegnung. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste den Ball hielten, aber wenig Gefahr schufen.
Waterford kehrte mit mehr Selbstvertrauen zurück. In der 37. Minute traf H. Cann zum 1:1. Und dann begann die Phase, in der beide Teams versuchten, die Oberhand zu gewinnen. Dandalock brachte in der 60. Minute Shane Tracey vom Platz und ersetzte ihn durch John Ross Wilson. Leonardo Gaxha und Keith Buckley folgten in der 61. Minute.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Dandalock beherrschte den Ball mit 60 Prozent, aber Waterford war gefährlicher. Von 14 Schüssen landeten sieben im Tor, während die Gäste nur zwei Versuche auf Ziel brachten. Interessant wird es bei den Chancen: Waterford schuf zwei große Möglichkeiten, Dandalock null. Viele Pässe nützen wenig, wenn die Abschlüsse fehlen.
Die Gelben Karten verteilen sich auf beide Seiten. Waterford erhielt zwei, Dandalock vier. Harvey Warren, Evan McLaughlin und Ronan Teahan sind die Namen, die in diesem Zusammenhang stehen. Die Gastgeber haben mit 33 Punkten den achten Platz inne, die Gäste mit 41 den vierten. Und dann stellt sich die Frage, was ein Unentschieden für beide bedeutet.
Wir hatten einen Heimsieg prognostiziert, mit einer Sicherheit von 48 Prozent. Die Prognose traf nicht ein. Nebenbei könnte man sagen, dass Dandalock die Nerven verlor, als Waterford in der zweiten Halbzeit aktiver wurde. Die Tabelle bleibt unverändert, aber die Stimmung in den jeweiligen Umkleiden wird unterschiedlich sein.