Wasserball gegen Sligo Rovers: 3:0
Wasserball schlug Sligo Rovers im Viertelfinal des irischen Pokals mit 3:0. Das Spiel endete am 4. September 2026 in der eigenen Arena. Und dann stand ein Ergebnis, das die Formkurven beider Teams widerspiegelte.
Die erste Entscheidung fiel früh. In der achten Minute erzielte P. Amond den Führungstreffer. Sligo reagierte nicht mit Druck, sondern mit Unsicherheit. Interessant wird es, wenn ein Team nach einem frühen Treffer nicht zurückspielt, sondern sich zurückzieht. Die Gastgeber behielten den Ball, Sligo suchte nur noch nach Antworten.
In der fünfzigsten Minute verlängerte T. Lonergan den Vorsprung. Sligo stand nun unter Druck, und der Druck zehrte. Neunundfünfzig Minuten waren es, als O. Denham ein Eigentor schoss. Nebenbei fiel auf, dass Sligo in dieser Phase kaum noch auf das Tor schoss. Vier Schüsse auf Ziel hatte Wasserball, Sligo blieb bei null.
Die Statistik bestätigt, was das Spiel zeigte. Sligo hatte mit 111 Angriffen mehr, doch die Qualität fehlte. Fünf Eckbälle gegen acht, das ist ein Unterschied im Raumgewinn. Und dann kam die Erkenntnis: Mehr Angriffe nützen nichts, wenn die letzten Schritte fehlen.
Sligo verlor mit 0:3 gegen Bohemians in der Vorwoche. Das war kein Zufall. Interessant wird es, wenn ein Team zwei Mal in Folge gegen Wasserball verliert und dabei nicht einmal einen Schuss auf Ziel zustande bringt. Der Pokal geht weiter, und Wasserball steht im Halbfinale.