Am Freitagabend traf der Tabellenführer Waterloo Black Hawks auf die Gastmannschaft Madison Capitols. Das Spiel endete 3:2 für die Gastgeber im Rahmen der USHL. Interessant wird es, wenn man auf die aktuelle Konstellation schaut: sechs Spiele bereits absolviert, und die Tabelle trennt nur zwei Punkte die beiden Teams.
Die Black Hawks spielen seit Langem zu Hause und kennen den Boden unter den Füßen. Nebenbei bemerkt: Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz nicht, aber die Mannschaft fand den Rhythmus. Die Capitols kamen mit der Gewissheit, dass sie Punkte brauchen dringend, um aus der unteren Tabellenhälfte zu kommen.
Was das Spiel ausmachte, war weniger die Anzahl der Chancen als ihre Qualität. Die Gastgeber zückte nach der Pause mehrfach Gelb, als der Druck stieg. Die Capitols spielten im Dauerregen nicht gegen das Tor, sondern gegen die Struktur. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, als es um die letzten Minuten ging.
Die Statistik zeigt: beide Seiten hatten ihre Momente, doch der Unterschied lag in der Auswertung. Viele Schüsse mit einem Torvorsprung bedeuten, dass Chancen verfallen gingen. Die Capitols standen nur noch zu zehnt, als die Gastgeber den entscheidenden Treffer setzten.
In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht allein. Waterloo bleibt an der Spitze, Madison rutscht weiter ab. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz nicht, aber die Mannschaft fand den Rhythmus.