Am Samstagabend trafen Zrinjski und Čelik in der Premier League aufeinander. Es war der erste Spieltag der Regular Season, und am Ende stand ein 2:1 für die Gastgeber. Sechs Siege in sechs Spielen — das ist der Weg, den Zrinjski bisher eingeschlagen hat.
Der Moment, der das Spiel bestimmte, kam früh. In der fünfundzwanzigsten Minute traf M. Cuze. Und dann stand es 1:0, und Čelik musste sich öffnen. Die Abwehr von Zrinjski blieb dicht, und als Čelik nachlegte, fand A. Masic in der vierzigsten Minute den Weg zum Ausgleich. Ein Tor, das nicht viel Glück brauchte, sondern Geduld.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. In der achtundvierzigsten Minute sorgte A. Ilic dafür, dass Zrinjski wieder führte. Ein Treffer nach einer schnellen Umstellung, und plötzlich war das Spiel anders. Čelik suchte nach Antworten, aber die Zeit lief. Neunzig Minuten sind lang, wenn man hinterherläuft.
Am Ende gab es noch einen Moment, der für Aufregung sorgte. In der neunten Minute der Nachspielzeit wurde ein Torversuch von N. Bilbija per VAR annulliert. Nebenbei fiel dabei auf, dass die Gastgeber fast die ganze Spielzeit den Ball hatten. Sechsundsechzig Prozent — das ist nicht nur Zahl, das ist Spielkontrolle.
Die Statistiken zeigen: Zrinjski hatte 71 Angriffe und acht Ecken, Čelik 48 Angriffe und fünf Ecken. Drei Treffer auf Ziel bei den Gastgebern, zwei bei den Gästen. Und dann die Erkenntnis: viele Bälle im Netz, aber nur zwei Tore. Das passiert, wenn man nicht konsequent ist.
Für Zrinjski bedeutet das: Platz eins mit achtzehn Punkten nach sechs Spielen. Noch keine Niederlage, noch kein Unentschieden. Für Čelik: Platz acht mit vier Punkten. Ein Sieg, ein Remis, vier Niederlagen — das ist ein Anfang, der sich ändern muss.