Am Sonntagabend traf der HK ZSKA Moskau auf den HK Spartak Moskau in der Kontinentalen Hockeyliga. Spartak gewann mit 3:2, ein Ergebnis, das nicht nur die Partie entschied, sondern auch zeigt, wie schnell sich das Blatt wenden kann.
Die Gastgeber hatten zuletzt unterschiedliche Ergebnisse aufzuweisen. Am 27. August siegten sie noch 4:0 gegen genau diesen Gegner, zwei Tage zuvor unterlagen sie in Minsk mit 0:3. Spartak hingegen kam am 5. September mit 0:1 gegen Nischni Nowgorod nicht über das Tor hinaus. Und dann geschah das Gegenteil — die Partie endete mit einem Sieg für den Außenseiter.
Die Tabelle sagt wenig aus, beide Teams stehen mit null gespielten Spielen gelistet. Das ist kein Widerspruch, sondern die Realität einer neuen Saison. Spartak belegt nach einem Spiel den elften Platz, ZSKA den sechsten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie nah die Teams in der Vergangenheit beieinander lagen — und wie schnell sich das Verhältnis ändern kann.
Nebenbei sei angemerkt: Spartak hatte am 30. August noch ein Spiel mit sieben Toren pro Seite gegen Nischni Nowgorod hinter sich. Solche Partien prägen den Rhythmus. Nebenbei fiel auf, dass ZSKA in den letzten Spielen sowohl mit klaren Siegen als auch mit Niederlagen zu kämpfen hatte. Spartak suchte ebenfalls Halt.
Das 3:2 bedeutet für Spartak den ersten Sieg in dieser Spielzeit. Für ZSKA bleibt es ein Punktverlust nach einem klaren Erfolg gegen denselben Gegner vor drei Wochen. Die Differenz ist nicht groß, aber sie zeigt: in der KHL entscheidet wenig, und das kann sich von einem Tag auf den anderen ändern.