49ers Cardinals 23 13 182′ Bukaneers Vikings 13 17 Cowboys Ravens 13 17 Heilige Raiders 13 16 Santo Domingo Gualaceo 0 1 76′ Yankees Orioles 0 0 Spiele →

Morosow: KHL rüstet sich gegen Drohnen-Chaos

KHL-Präsident Alexei Morosow erklärt, wie die Liga mit Bussen, Charterzügen und einem 24/7-Krisenstab auf mögliche Flughafenschliessungen durch Drohnenangriffe reagiert.

Eine rote und graue RZD-Lokomotive auf Gleisen. An der Seite steht «Поезд Памяти 2026». In der Kabine sind zwei Besatzungsmitglieder sichtbar. Im Hintergrund Bäume und Oberleitung.

Die KHL bereitet sich auf Drohnenangriffe vor, die Flughäfen lahmlegen könnten.

Die Liga bat die Klubs, bei Flügen aufmerksam zu sein und mehr Bodentransport zu nutzen. Ein gutes Beispiel: Im Finale nutzten Ak Bars und Lokomotive Charterzüge. Sie kamen rechtzeitig zu den Spielen an, ausgeruht, und zeigten guten Hockey. Parallel vereinbarten die Klubs mit Busunternehmen in den Spielstädten Ersatztransporte für kurzfristige Verschiebungen. Im Sommer haben wir alle Eventualitäten für die Saison durchgespielt. In Jekaterinburg besprachen wir mit den Klubvertretern alle Details für die reguläre Saison. Wir haben mit den Sicherheitsbehörden gesprochen, nach welchem Zeitplan in der einen oder anderen Situation zu handeln ist. Unser Einsatzstab arbeitet weiterhin rund um die Uhr, es gibt einen Ligadienst, der ständig mit den Klubs in Kontakt steht. Wir haben versucht, alle Nuancen zu berücksichtigen», sagte Morosow im Sender «Rossija 24».

Im Interview mit der «Kommersant» ergänzte Morosow, dass die Liga vor der neuen Saison ein Treffen mit den Klubchefs zur Logistikfrage abgehalten habe. Das Seminar in Jekaterinburg richtete sich an die Sicherheitsdienste der Teams und behandelte auch die Abstimmung mit den Behörden.

«Wir haben einen Einsatzstab, der rund um die Uhr mit den Klubs in Verbindung steht. Passiert etwas in der Halle oder unterwegs, können die Klubs uns sofort informieren», sagte Morosow. Die Liga kann Spielverschiebungen oder -pausen nicht ausschließen, wird aber alles daran setzen, den Kalender einzuhalten. «Der Ablauf ist so: Der Dienst bestimmt je nach Art des Problems einen Verantwortlichen. Gemeinsam mit den Klubs erarbeiten wir dann Massnahmen zur Lösung», erklärte er.

Bei Flugausfällen oder -verspätungen wegen Drohnenangriffen könnten die Klubs demnach rasch die Busunternehmen kontaktieren, mit denen die Liga die Zusammenarbeit bereits geregelt habe.

Ein konkretes Beispiel: Das Spiel in Sirius Sotschi wurde wegen einer erneuten Drohnenwarnung abgesagt. Die KHL entschied damals, die Begegnung in Moskau nachzuholen. Aus demselben Grund wurde auch ein Spiel gegen Torpedo Nischni Nowgorod unterbrochen, nach einigen Stunden aber fortgesetzt.

Über diesen Beitrag

Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt

Quellen 2