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Rasin unzufrieden trotz Metallurg-Sieg gegen Amur

Metallurg Magnitogorsk gewann den KHL-Saisonauftakt mit 4:2 gegen Amur Chabarowsk, doch Trainer Andrei Rasin kritisierte Konter und schwache Abwehrarbeit seiner Mannschaft.

Trainer Andrei Razin im Anzug und roter Krawatte vor der Metallurg-Bank

Metallurg Magnitogorsk hat den Auftakt in die neue KHL-Saison gewonnen, aber Trainer Andrei Rasin war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden. Die Magnitogorsker bezwangen Amur Chabarowsk am Sonntag zu Hause mit 4:2, nach dem Startdrittel lag aber wenig Überzeugendes im Spiel der Gastgeber.

Auf die Frage, ob im Saisonverlauf mit dem Kader experimentiert werde, reagierte Rasin zunächst mit Ironie.

„Ich würde gerne einen Witz machen, aber das darf ich nicht. Was für Experimente? Die Saison hat begonnen. Wenn bei jemandem etwas nicht funktioniert, werden wir umstellen. Der Inhalt des Spiels hat mir heute nicht gefallen. Wir können deutlich besser spielen", sagte Rasin.

Konkret störten ihn Konter, die sie durchlassen haben, eine schwache Positionsverteidigung und eine unnötige Strafzeit in der gegnerischen Zone kurz vor Schluss. Das zweite Drittel bezeichnete er als „überhaupt nicht unser Spiel". Er führte an, dass es das erste Pflichtspiel der Saison war.

„Es ist noch viel Durcheinander da, wahrscheinlich auch Nervosität. Die Beine sind wie Watte, die Kufen fühlen sich schwer an. Das schieben wir vorerst auf die Frische", so Rasin.

Die Reihe um Wladimir Tkatschow, Andrei Koslow und Silantjew blieb ohne Treffer, hatte nach Rasins Worten aber Chancen. Getroffen hat stattdessen die Line um Todd, das dürfte dem jungen Koslow guttun, wie der Trainer einschätzt.

„Heute hat es nicht zum Toreschiessen gereicht. Aber Chancen hatten sie. Die Reihe um Todd hat getroffen – die Jungs haben das Spiel sofort gespürt. Tore geben immer Selbstvertrauen. Gerade Andrei Koslow braucht dieses Vertrauen in seinem Alter. Die Autorität von Wolodja Tkatschow steht unter Druck", erklärte Rasin.

Die Linie mit Todd, Tolchinski und Wowtschenko funktioniert nach Rasins Angaben zunehmend besser, unter anderem weil das Trio auch gemeinsam im Powerplay eingesetzt wird. Zur Frage, ob Makar Chabarow wieder das Niveau seiner Saison 2023/24 erreiche, entgegnete Rasin knapp: „Sie haben Ihre Frage selbst beantwortet."

Verletzungssorgen aus der Vorbereitung gibt es beim Klub aktuell keine, deshalb setzte Rasin auf seine beste Elf.

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