Kowalenko sieht ZSKA trotz Startproblemen ruhig entgegen
Der frühere Olympiasieger warnt vor Panik: ZSKA setze traditionell nicht auf einen starken Herbst, sondern richte die Form auf Winter und Frühjahr aus.
Kowalenko sieht im Saisonstart keinen Grund zur Sorge. ZSKA gewann drei von sechs Spielen zum Auftakt der Saison 2026/27, was in Russland bereits Kritik auslöste.
Kowalenko verwies auf seine eigene Zeit bei ZSKA unter Viktor Tichonow, als lange und intensive Vorbereitungsphasen üblich waren und die Form erst im Winter und Frühling aufgebaut wurde. Als Gegenbeispiel nannte er seine Zeit bei Sewerstal, wo die Mannschaft vor rund zwanzig Jahren in der Superliga die ersten Monate an der Tabellenspitze stand, danach einbrach und den Einzug in die Play-offs verpasste. Dort habe nicht die körperliche Vorbereitung gefehlt, sondern die mentale Stärke sei nach der frühen Selbstzufriedenheit nicht mehr zurückgekommen.
Bei ZSKA gehe es ohnehin nie um die blosse Play-off-Teilnahme, sondern um die Meisterschaft, so Kowalenko. Deshalb komme es darauf an, die lange Saison kontrolliert anzugehen und die beste Form gezielt auf das Frühjahr auszurichten. Der Verein feilt bereits an den Formationen, am Powerplay und in der Unterzahl, und die Tabelle zeige inzwischen einen Aufwärtstrend der Armeeclub-Mannschaft.
Über diesen Beitrag
Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt