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Rasin nach 4:3 bei Salawat Julajew: «Heldenhaft gewonnen»

Metallurg-Trainer Andrej Rasin kritisiert den Einbruch nach dem 2:0 bei Salawat Julajew, lobt aber den Sieg und führt mit 13 Punkten die Ostkonferenz an.

Andrei Razin im dunklen Anzug und Krawatte, mit Metallurg-Abzeichen am Revers, vor einem Fenster

Metallurg-Trainer Andrej Rasin sieht den 4:3-Erfolg bei Salawat Julajew als verdient, aber nicht als sauber herausgespielt. «Wir durften die 2:0-Führung nicht so schnell weggeben, das haben wir verschlafen. Danach haben wir heldenhaft gewonnen», sagte er nach der Partie.

Metallurg hatte 1 Minute 33 Sekunden Zeit, ein 5-gegen-3 zu nutzen, und traf nicht. «Es gibt im Eishockey ein Gesetz: Wer im 5-gegen-3 nicht trifft, verliert. Aber wir waren heute die Ausnahme», so Rasin. Das Spiel sei voller Brüche gewesen. Er erklärte das knapp: «Das ist Eishockey, da läuft nicht alles nach Drehbuch. Emotionen spielen eine grosse Rolle. Für die Gastgeber sind sie immer positiv, die Tribüne wurde sofort laut, und Salawat bekam Auftrieb. Uns fiel es in dieser Phase schwer.»

Auf die Reaktion an der Bande nach dem 2. Tor der Gastgeber, erzielt von Rempal, angesprochen, sagte Rasin: «Ich bin ein emotionaler Mensch. Aber in dieser Szene habe ich mich, ehrlich gesagt, sehr stark zurückgehalten. In dem Moment war ich wütend auf mich selbst.» Ob sein Team die Scheibe aus der eigenen Zone hätte bringen können, beantwortete er damit nicht direkt.

Mit der Leistung der Mannschaft ist er nur bedingt zufrieden. «Es gab Momente, an denen man arbeiten muss. Aber weil wir gewonnen haben, ist die Zufriedenheit da.» Die Vorbereitung auf den Gegner nannte er «detailliert». Die Frage, ob der Torhüter von Salawat versagt habe, wies er ab: Sein Blick sei heute auf den anderen Torhüter und auf die eigene Mannschaft gerichtet gewesen.

Metallurg holte den 6. Sieg im 8. Spiel und führt mit 13 Punkten die Ostkonferenz vor Ak Bars an. Salawat war punktlos in die Saison gestartet und hatte am Sonntag mit dem 3:1 gegen Spartak Moskau die Serie von fünf Siegen der Moskauer beendet.

Wenn Metallurg die Schwächen nach der Führung abstellt, kann der Vorsprung an der Spitze des Ostens wachsen. Bleibt es bei solchen Einbrüchen, dürfte er kaum lange halten.

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