Shanghai-Trainer Mitch Love zufrieden nach 3:2 gegen Awtomobilist
Nach dem 3:2 gegen Awtomobilist lobt Shanghai-Coach Mitch Love die Einsatzbereitschaft, kritisiert aber die Strafen im Schlussabschnitt nach dem 2:7 gegen SKA.
Shanghai hat Awtomobilist 3:2 geschlagen. Trainer Mitch Love sagte danach, mit der Einsatzbereitschaft sei er zufrieden, sie sei «viel besser als im vorigen Spiel» gewesen.
Der Start habe dem entsprochen, was die Mannschaft die Woche über besprochen hatte. Im 2. Drittel sei sie dann «ein wenig ins Schwimmen geraten», Awtomobilist habe stark gespielt. Nach dem Tor von Jaschkin habe Shanghai «etwas durchgeatmet». Am Ende habe der Gegentreffer für Nervosität gesorgt und die Partie enger gemacht, als sie hätte sein müssen. «Insgesamt war es ein ordentliches Spiel», sagte Love.
Die Phasen, in denen Awtomobilist das Geschehen bestimmte, führte er auf die Qualität des Gegners zurück. «Das ist eine gute Mannschaft mit Spitzenspielern wie Sprong und Ruzicka. Sie können Situationen entscheiden. Sie haben einen neuen Trainer, ich denke, er sucht noch nach seinem Spiel. Bei einem Puckverlust nutzen sie das stark aus. Sie brauchen dafür wenig Zeit und wenig Raum.»
In den letzten 10 Minuten kassierte Shanghai 8 Strafminuten. Love nannte das nicht hinnehmbar. «Am Ende hat mir die Strafe überhaupt nicht gefallen. Das war ein wichtiger Moment der Partie.»
In den Sitzungen vor dem Spiel weisen wir auf solche Fälle hin, sagte Love. Im Spiel selbst hätten die beiden seiner Mannschaft «geholfen». Möglicherweise hätten sie aus sportlichem Ehrgeiz mehr Eiszeit gewollt. «Mal spielen die einen mehr, mal die anderen.»
Zur spielfreien Woche sagte er, nach dem 2:7 gegen SKA habe die Mannschaft reichlich Zeit gehabt, die Niederlage aufzuarbeiten. «Wir haben nicht nur an der körperlichen Verfassung gearbeitet.» Der Spielplan sei eng. «Wir finden Platz für Erholung, um uns zu entlasten.»
Wenn die Strafen im Schlussabschnitt Ausnahme bleiben, wäre der Sieg nach dem 2:7 gegen SKA ein erster Schritt zurück in ruhigere Bahnen. Bleiben sie die Regel, dürfte es in engen Spielen schnell wieder knapp werden.
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