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Morosow: KHL will nicht künstlich wachsen

KHL-Präsident Alexei Morosow lehnt eine Ligavergrösserung sowie die Rückkehr zum Dreipunktesystem ab und äussert sich zur neuen Arena in Nischni Nowgorod.

KHL-Präsident Alexei Morosow bei der Präsentation der neuen Torpedo-Arena in Nischni Nowgorod.
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KHL-Präsident Alexei Morosow hat im Interview mit «Iswestija» erklärt, warum die Liga nicht auf eine künstliche Vergrösserung setzt und an der bestehenden Punkteregelung festhält. Daneben äusserte er sich zur neuen Arena in Nischni Nowgorod, zum neuen Vertrag zwischen Alexander Owetschkin und den Washington Capitals sowie zu Gerüchten über eine mögliche Verlegung der Heimspiele von Sotschi.

«Es gibt kein Ziel einer künstlichen Erweiterung der Liga», sagte Morosow und begründete damit auch den Verzicht auf eine Rückkehr zum Dreipunktesystem.

Zur neuen Arena in Nischni Nowgorod, die er vor dem ersten KHL-Spiel dort besichtigt hatte, äusserte sich Morosow ausführlich. Schon beim Baubesuch zwei Monate zuvor habe ihn die Durchdachtheit des Gebäudes beeindruckt.

«Bereits vor zwei Monaten, als ich nach Nischni Nowgorod kam und die Arena in der Bauphase besichtigte, beeindruckte mich die Durchdachtheit dieses Gebäudes, der Kabinen, der Säle. Sehr gut gefallen hat mir, dass es drei Eisflächen gibt und dass der Weg aus der Kabine aufs Eis für die Sledge-Mannschaften gut durchdacht ist. Eine komfortable Arena. Selbst wenn sie für Konzerte genutzt wird, müssen die Mannschaften nirgendwohin ausweichen – es gibt zusätzliche Trainingsflächen. Zudem plant die Führung von Torpedo, die eigene Nachwuchsschule aus dem alten Palast dorthin zu verlegen, damit die jungen Spieler neben der ersten Mannschaft trainieren, ihren Vorbildern zusehen und von ihnen lernen können. Ich erinnere mich an meine eigene Kindheit in der Schule von Krylja Sowetow, als wir im selben Palast wie die Mannschaft der Meister untergebracht waren: Es war immer schön, hinzukommen und ihr Training zu sehen. Ich denke, den Kindern der Torpedo-Schule wird es ebenso gefallen, in der Nähe der älteren Kollegen zu sein», sagte Morosow.

Zum Vertrag, den Owetschkin im Sommer mit den Capitals verlängert hat, äusserte sich Morosow. Der Captain, seit dieser Saison in der Capital One Arena mit 20'356 Plätzen zuhause, hatte laut eigenen Angaben ohnehin nie einen Wechsel in Betracht gezogen. Erst am 10. September war er in die USA gereist, um sich auf seine 22. NHL-Saison vorzubereiten, in der ihm nur noch zehn Tore zu Wayne Gretzkys Rekordmarke fehlen.

Zu den Spekulationen um eine Verlegung der Heimspiele von Sotschi in eine andere Stadt nahm Morosow Stellung.

Sollte die Liga tatsächlich bei ihrer jetzigen Grösse und Punkteregelung bleiben, dürfte sich der sportliche Fokus weiter auf die laufende Hauptrunde richten, in der Lokomotive Jaroslawl im Westen und Barys im Osten derzeit die vorderen Plätze belegen.

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