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Kwartalnow kritisiert Lokomotivs Powerplay-Ausbeute

Lokomotiv gewann bei Sibir mit 2:1, doch Trainer Kwartalnow bemängelte drei ungenutzte Überzahlchancen und kündigte Kajumows Rückkehr an.

Luzenkov in einem blauen Anzug sitzt auf der Bank und drückt nachdenklich die Hand an den Mund.
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Der HK Lokomotiv hat am Sonntag auswärts bei Sibir mit 2:1 gewonnen, doch Cheftrainer Dmitri Kwartalnow blieb mit der Ausbeute im Powerplay unzufrieden. Jarosslawl liess in der Partie der Fonbet-KHL-Meisterschaft alle drei Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen.

«Es war ein interessantes Spiel. Nur in Überzahl haben wir in der letzten Minute des zweiten Drittels ein Gegentor kassiert. Das hat die Jungs aber weder erschreckt noch verunsichert. Wir haben ordentlich weitergespielt und das Spiel zu Ende gebracht», sagte Kwartalnow. Zur Wirkung der Führungsspieler fügte er an: «Wir haben auf dieser Reise wenig Tore geschossen. In diesem und im letzten Spiel hatten wir genug Chancen. Und das Powerplay muss natürlich funktionieren. Es war alles nicht schlecht, aber alles verpufft.»

Zu den ständigen Blockrochaden nach Niederlagen erklärte er: «Es gibt Mannschaftsmomente, es passieren verschiedene Dinge. Uns fehlen einige Jungs. Man kann nicht alles erzählen, aber alle Änderungen hatten ihren Grund.» Zum Verletztenstand kündigte Kwartalnow die Rückkehr von Stürmer Kajumow an: «Im nächsten Spiel gegen Nowosibirsk wird Kajumow spielen.»

Sibir-Trainer Jarosslaw Ljusenkow machte für die 1:2-Heimniederlage vor allem die Chancenverwertung verantwortlich. «Ein gutes, kompaktes Spiel, es gab eine Phase, in der man uns ordentlich zugestellt hat. Es gab nicht schlechte Chancen, gegen einen solchen Gegner Punkte zu holen. Aber leider läuft es bei uns mit der Verwertung der Chancen zurzeit zäh», sagte Ljusenkow.

Auf die Frage, ob Stürmer Korschkow dem Druck als Führungsspieler nicht gewachsen sei, wich Ljusenkow aus: «Stellen Sie ihm diese Frage lieber selbst. Diesen Punkt möchte ich nicht kommentieren.» Was ihm bei Korschkow fehle, brachte er auf ein Wort: «Energie.»

Beide Trainer äusserten sich zudem zur Rückkehr von Jewgeni Kusnezow. Der 34-jährige Center hatte zwei Partien wegen einer Verletzung verpasst. «Schauen wir, in welcher Verfassung Kusnezow sein wird, er will grundsätzlich das nächste Spiel bestreiten», sagte Ljusenkow.

Kusnezow war im August zu Sibir gewechselt und hatte einen Einjahresvertrag unterschrieben. Für die Nowosibirsker bestritt er bislang 7 Partien mit 2 Toren und 2 Assists. Sibir trifft gemäss Ansage des Klubs bereits am 30. September auswärts erneut auf Lokomotiv.

Kehrt Kusnezow rechtzeitig zurück, dürfte er Sibirs Sturm zusätzliche Optionen geben – eine Mannschaft, der zuletzt bekanntlich die Verwertung der eigenen Chancen fehlte.

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