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Schamnow entschuldigt sich nach Spartaks 2:4-Pleite

Cheftrainer Alexej Schamnow kritisierte nach der Niederlage gegen Awtomobilist das verschenkte Powerplay und äusserte sich zu Pawel Porjadins Nichtberücksichtigung.

Spartak-Trainer Zhannov gibt seinen Spielern während einer Spielpause Anweisungen.
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«Spartak» hat am Samstag daheim 2:4 gegen «Awtomobilist» verloren. Cheftrainer Alexej Schamnow machte für die Niederlage vor allem ein verschenktes Powerplay in der Anfangsphase verantwortlich.

«Wir haben stark begonnen, dann hatten wir fünf Minuten Überzahl, und da kamen die Leistungsträger aufs Eis, die in dieser Zeit einen einzigen Torschuss zustande brachten», sagte Schamnow. «Ich wollte mich bei den Fans für diese Leistung entschuldigen — was wir im dritten Drittel gemacht haben, hätten wir das ganze Spiel über machen müssen.»

Der Trainer verwies darauf, dass ein Sieg nicht über 20 starke Minuten entsteht, sondern über alle 60. «Wir werden das aufarbeiten, aber so bedauerlich in Überzahl zu spielen, geht nicht. Da kommen die Anführer aufs Eis, auf die wir zählen, und so zu spielen ist in meinem Verständnis inakzeptabel. Es gibt eine Frage an einige Spieler, wir erwarten von ihnen Produktivität, die es nicht gibt. Man wartet auf Torschüsse, auf Torgefahr, aber ohne Schüsse könnte auch ich noch eine Runde drehen», fügte er an.

Zur Frage, warum Pawel Porjadin gegen «Awtomobilist» nicht im Aufgebot stand, äusserte sich Schamnow ebenfalls. Der Stürmer fehlte auf Entscheid des Trainerstabs. «Manchmal muss man sich das Spiel von oben ansehen, verstehen, was passiert, und wieder zu sich finden», sagte Schamnow. «Es kommt vor, dass man dem einen oder anderen Spieler eine Verschnaufpause gibt, aber bei uns ist die Lage so, dass wir uns das nicht leisten können. Wir müssen aus dem Loch raus, in das wir uns hineinmanövriert haben. Wenn die Mannschaft aber von der ersten bis zur letzten Minute so spielt wie heute im Schlussabschnitt, gibt es ein ganz anderes Resultat. Davon können wir bislang aber nicht sprechen.»

Die einzigen Torschützen für «Spartak» waren Beljajew und Filin. Warum sonst niemand aus dem Team trifft, liess Schamnow ebenfalls nicht unkommentiert: Es gebe eine Frage an einige Kandidaten, von denen man Produktivität erwarte, die ausbleibe. Wer nicht schiesse, treffe auch nicht — Tore vor dem Tor seien schmerzhaft zu erzielen, aber genau dorthin müsse man sich vorwagen.

Mit 11 Punkten liegt «Spartak» auf dem fünften Platz der Western-Konferenz.

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