Boucher nach 1:5 gegen Metallurg: Verletzte sind keine Ausrede
Awangard-Trainer Guy Boucher sieht die Ursache der Niederlage im eigenen Spiel: Man sei von der Struktur abgewichen und nicht kaltblütig genug gewesen.
Awangard hat gegen Metallurg 1:5 verloren. Trainer Guy Boucher sucht die Gründe nicht bei den Verletzten. «Es steht 1:3, wenn man die Tore ins leere Tor abzieht, und die heutige Niederlage hat mit unseren vielen Verletzten absolut nichts zu tun. Das ist heute kein Grund für die Niederlage», sagte er.
Stattdessen nannte Boucher das eigene Spiel. «Wir sind von unserer Struktur abgewichen, haben uns selbst Probleme geschaffen und fehlerhaft gespielt, nicht so, wie wir es sollten.»
Der Gegner sei schnell und technisch stark gewesen, sagte Boucher, das habe schon für Spartak gegolten. «Aber wir haben ganz anders gespielt als in Moskau. Wir haben die Scheibe oft verloren, deshalb war der Gegner sehr häufig in Überzahl. Alle unsere Strafen waren aber verdient.»
Sein Fazit fiel knapp aus: «Wir waren nicht kaltblütig genug und haben den Sieg nicht verdient.»
Wenn Boucher seine Aussage ernst meint, liegt die Aufgabe für die nächsten Spiele bei der Ordnung im eigenen Spiel und bei der Disziplin, nicht bei der Kaderfrage.
Über diesen Beitrag
Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt