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Shanghai schlägt Dinamo Minsk 2:1: Love sucht Weg für Schlussdrittel

Shanghai gewinnt in der KHL 2:1 gegen Dinamo Minsk. Trainer Mitch Love fordert mehr Konstanz im Schlussdrittel und lobt Kapitän Dmitri Jaschkin als Vorbild.

Mitch Lowe, Trainer von Shanghai, sitzt nachdenklich auf der Bank nach dem Spiel
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Shanghai hat das Heimspiel der KHL gegen Dinamo Minsk 2:1 gewonnen. Trainer Mitch Love sprach danach weniger über den Sieg als über die Schlussdrittel: Die Mannschaft suche noch den Weg, alle 60 Minuten durchzuspielen.

Den Beginn beurteilte Love nüchtern. «Der erste Abschnitt war verschwommen. Für Dinamo kann ich nicht sprechen, aber bei uns war er es. Im zweiten Drittel war die Ausführung besser, wir konnten bestimmte Momente einstellen und besser machen. Im dritten Drittel liefen wir dem Gegner eher hinterher. In unserem Spiel versuchen wir weiterhin herauszufinden, wie wir die dritten Drittel zu Ende bringen und alle 60 Minuten spielen können», sagte er.

Torhüter Pawel Chomtschenko fehlten 12 Sekunden zur Null. Ob die Mannschaft nervös geworden sei, weil sie so nah dran war, verneinte Love. «Das glaube ich nicht. Pawel hat ein sehr gutes Spiel gemacht und viele Paraden gezeigt. Die Jungs haben auch Schüsse geblockt. Minsk blieb nur, seine Chancen zu nutzen. Das zweite Spiel in Folge habe ich den Eindruck, dass wir mehr zweifeln als nötig. In solchen Momenten braucht es mehr Selbstvertrauen. Bei Dinamo standen gute Spieler auf dem Eis, die solche Momente entscheiden und treffen konnten», sagte der Trainer.

Auf Kapitän Dmitri Jaschkin und dessen jüngstes Tor angesprochen, wurde Love ausführlicher. «Er zeigt sich auf dieser Position sehr stark. Er ist ein Beispiel für alle unsere Spieler. Es schien ein schwieriger Ort zu sein, um Tore zu erzielen, aber er tut es. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, der Kapitän. Er hat Führungsqualitäten, Erfahrung aus der NHL, er spricht zwei Sprachen. Ich hätte gern noch ein, zwei solche Jungs, die vor dem Tor entscheiden können. Wir sind mit Dmitri sehr zufrieden», sagte Love.

Love sieht die Zweifel in seiner Mannschaft seit zwei Spielen. Bleiben sie im Schlussdrittel bestehen, kann auch ein 2:1 rasch eng werden. Das wäre eine Lesart, kein Befund.

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