In der fünften Runde der Superliga setzte sich Horsens mit 2:1 gegen Lyngby durch. Das Spiel am 23. August endete mit einem Tor in der 90. Minute, das den Sieg entschied. «Und dann» stand die Partie noch einmal auf der Kippe.
K. Ehibhatiomhan brachte Horsens in der 15. Minute in Führung. Die Gäste reagierten nicht mit viel Druck, stattdessen passierten die ersten Gelben Karten: Alagie Saine in der fünften Minute, dann Kelvin Ehibhatiomhan in der 34. Nebenbei fiel auf, dass Horsens die Defensive gut organisierte.
Lyngby glich in der 66. Minute durch I. Thorvaldsson aus. Interessant wird es dann, als Ísak Snær Þorvaldsson in der 72. Minute einen Elfmeter verschoss. Der Wechsel stockte für die Gäste, die Chancen hatten sie, aber die Umsetzungsquote war nicht da.
A. Justinussen setzte den Schlusspunkt in der 90. Minute. Horsens standen nur noch zu zehnt, als die Gelbe Karte für Cornelius Allen in der 89. Minute fiel. Ein Fehler entscheidet in solchen Momenten, und Jonas Brehme würde sagen: der Match war in diesem Augenblick entschieden.
Die Statistik zeigt: Lyngby kontrollierte mit 58 Prozent Ballbesitz und erzielte 12 Schüsse, davon 7 aufs Tor. Horsens kamen auf 42 Prozent und 7 Schüsse mit 5 Treffern aufs Ziel. Viele Schüsse mit einem Tor mehr — die Chancen gingen bei den Gästen verloren.
Horsens rücken damit von der Abstiegszone ab, liegen nun mit 7 Punkten auf Platz 6. Lyngby bleibt ungeschlagen mit 3 Punkten auf Platz 11, doch der erste Sieg bleibt aus. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht immer, aber sie zeigt die Tendenz.