Adelaide City und West Torrens Birkalla trafen im Endspiel der NPL Südaustraliens aufeinander, das nach 2:2 und einem Elfmeterschießen entschieden wurde. Die Gastgeber standen vor dem Spiel an der Tabellenspitze, die Gäste auf dem zweiten Platz. 22 Partien hatte jede Mannschaft absolviert, Adelaide City führte mit 48 Punkten, West Torrens Birkalla hatte 45 Punkte gesammelt.
Die Partie entwickelte sich über die reguläre Spielzeit. 14 Minuten nach dem Anpfiff fiel das erste Tor, 37 Minuten später antwortete die gegnerische Mannschaft. 65 Minuten stand es wieder unentschieden, und 90 Minuten und zwei Sekunden nach dem Start glich der Gast aus. «Die Szene ging in die Überprüfung», hätte man sagen können, doch es gab keine VAR-Einschreitung — die vier Tore waren klar.
Im Elfmeterschießen zeigte sich, wer die Nerven behielt. Adelaide City traf viermal und verschoss einmal, West Torrens Birkalla verwandelte fünf Elfmeter und verfehlte einen. Der entscheidende Moment kam in der siebten Runde: der Gast verwandelte, der Gastgeber scheiterte. «Behielten einen kühlen Kopf» — das trifft es nicht ganz, es war ein Wettkampf der Nerven.
Was die Statistik betrifft: es gab keine Zahlen zu Ballbesitz oder Torschüssen, nur die Tore und das Elfmeterschießen. «Interessant wird es», wenn man fragt, warum ein Team mit mehr Punkten nicht gewann — die Antwort ist, dass das Elfmeterschießen kein Fairnessinstrument ist, sondern ein Zufallsgenerator.
Adelaide City hatte zuletzt sechs Spiele in Folge nicht verloren, West Torrens Birkalla war ebenfalls stabil. «Der Platz war schwer», hätte man gemeldet, wenn es geregnet hätte. Stattdessen war es ein trockener Abend, an dem die Entscheidung nicht durch das Spiel fiel, sondern durch die Länge des Elfmeterschießens.