Am Mittwochabend setzte sich Alavés im Estadio de Mendizorrosa mit 1:0 gegen Villarreal durch. Das Spiel gehörte zur dritten Runde der Regular Season in der La Liga. L. Boye traf in der 31. Minute und sicherte den Sieg für die Gastgeber. Und dann endete die Partie mit diesem knappen Resultat.
Der entscheidende Moment kam früh. Boye nutzte eine Gelegenheit und schob den Ball ins Netz. Von da an bestimmte Alavés das Geschehen defensiv. Villarreal versuchte, durch Kontrolle den Durchbruch zu finden, doch die Gäste überliessen dem Gegner den Ball zu oft. Die Abwehr stand stabil und verhinderte weitaus gefährlichere Situationen.
In der 48. Minute sah Abderrahman Rebbach die gelbe Karte. Später folgten zahlreiche Auswechslungen auf beiden Seiten. Interessant wird es, wenn man die Karten beachtet: Neben Rebbach erhielten Nicolas Pépé, Mariano Díaz, Antonio Sivera und Renato Veiga jeweils Gelb. Die Disziplin war ein Thema, das die Partie begleitete.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Alavés besaß nur 24 Prozent der Kugel und schoss zweimal auf das Tor. Nebenbei verwandelte man diese eine Chance. Villarreal kontrollierte mit 76 Prozent den Ball, doch die sechs Trefferversuche auf das Tor reichten nicht. Die erwarteten Tore lagen bei 0,81 für Alavés und 1,4 für die Gäste.
Die Tabelle zeigt und dann einen Unterschied. Alavés steht auf dem vierten Platz mit sieben Punkten nach drei Spielen. Villarreal muss sich auf Rang 15 mit nur zwei Punkten begnügen. Der Sieg festigt die Position der Gastgeber und zeigt, dass der Moment zählt, nicht die Statistik.