APiA Leichhardt Tigers – Melbourne Victory 0:1 (n. V.)
Im Viertelfinale des australischen Pokals setzte sich Melbourne Victory mit 1:0 nach Verlängerung durch. Das Tor entschied H. Sawyer in der neunzigsten Minute, als beide Teams bereits klar hatten, dass es in die Verlängerung gehen würde.
Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Partie verlief. Die Tigers hatten mit 43 Prozent Ballbesitz zu kämpfen, während Melbourne Victory mit 57 Prozent die Initiative übernahm. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten jeweils drei Karten sahen — ein Zeichen dafür, dass die Konflikte im Mittelfeld eskalierten.
Und dann kommt der entscheidende Moment: In der neunzigsten Minute traf H. Sawyer. Zuvor hatte die Partie über die reguläre Spielzeit hinausgedehnt, was sich an den Karten in der fünften und zehnten Minute der Verlängerung zeigte. J. Duncan und E. Caspers wurden verwarnt, als die Nerven blanklagen.
Die Statistik zeigt, dass Melbourne Victory mit 145 Angriffen und fünf Treffern aufs Tor die gefährlichere Offensive präsentierte. Die Tigers kamen auf 130 Angriffe und zwei verwertete Chancen. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass beide Teams jeweils fünf Schüsse daneben setzten — die Qualität der Abschlüsse war bei beiden Seiten nicht überzeugend.
Die Umstellungen sprachen für sich: In der sechsten und siebten Minute der Verlängerung wurden jeweils zwei Spieler gewechselt, was die Erschöpfung beider Teams verdeutlichte. Die Tigers holten sich durch F. Lino und J. Segreto neue Impulse, während Melbourne Victory mit Clarismario und J. Stewart reagierte.
Für Melbourne Victory bedeutet die Partie den Einzug ins Halbfinale. Die Tigers müssen nun akzeptieren, dass sie trotz ihrer technischen Präsenz in der Offensive nicht die entscheidenden Momente nutzten — das war der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.