Arsmi und Shkendija Tetovo spielten am Freitag in der ersten Liga ein Unentschieden. Das Spiel endete 2:2, nachdem die Gäste in der ersten Halbzeit noch geführt hatten. Interessant wird es bei der Statistik: beide Mannschaften hatten jeweils 50 Prozent Ballbesitz, aber Shkendija war mit 129 Angriffen deutlich aktiver als Arsmi mit 91. Und dann kamen die gelben Karten in der Schlussphase.
B. Ibraimi eröffnete nach 18 Minuten die Torschützenliste, A. Meljichi glich nach 29 Minuten aus. Dann drehte sich das Spiel. D. Contreras traf in der 45. Minute und gab Shkendija die Führung in die Pause. Gegen Ende der Nachspielzeit der ersten Halbzeit folgte noch eine gelbe Karte für F. Ramani. Und dann kam die zweite Hälfte, die länger dauerte als erwartet.
In der 80. Minute glich Contreras erneut aus. Von da an wurde es unruhig. Drei gelbe Karten in den letzten Minuten: eine in der 81., eine in der 91. und noch eine in der 92. Minute. Der Schiedsrichter verlor nicht die Kontrolle, aber die Nerven lagen blank. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams sieben Schüsse aufs Tor abgaben, Shkendija jedoch mit 129 Angriffen den Großteil der Spielzeit dominierte.
Die Quote ist gestiegen für beide Seiten. Shkendija machte den Unterschied in der Anfangsphase, aber Arsmi behielt einen kühlen Kopf, als die Gäste in der Schlussphase mehrfach Gelb zückten. Die Quote für Chancenverwertung war bei beiden gleich, aber der Unterschied lag in der Intensität. Shkendija warf sich in jeden Ball, Arsmi stellte zur Pause um und holte sich einen Punkt zurück.
In der Tabelle bedeutet das eine Verschiebung. Shkendija steht weiterhin mit 15 Punkten an der Spitze, Arsmi bleibt mit 7 Punkten auf dem siebten Platz. Vor dem Spiel hatte Shkendija fünf Siege und eine Niederlage verbucht, Arsmi zwei Siege, eine Niederlage und drei Niederlagen. Das Unentschieden beendet für beide eine Serie: Shkendija verlor zuletzt 1:3 gegen Tikvetsch, Arsmi spielte 0:0 gegen Skopje.
Der Routinier Contreras machte den Unterschied mit zwei Treffern. Aber die Statistik zeigt etwas anderes: 129 Angriffe gegen 91, 12 Eckbälle gegen vier. Und dann fiel das Ergebnis nicht schwer. Die Quote für Shkendija ist gestiegen, aber die Punkte blieben gleich verteilt. Arsmi brachte es über die Zeit, Shkendija verlor seinen Mann in der Schlussphase.