Am Freitagabend trafen Atlético del Rosario und Belgrano in der Top-12 Argentiniens aufeinander, und die Gastgeber gewannen mit 35:33. Das Spiel endete mit einem knappen Vorsprung für das Team aus eigener Stadt, das den Sieg nicht einfach hergeschenkt bekam.
Atlético del Rosario kam gut in die Partie, besaß den Ball früh und nutzte die Chancen, die sich öffneten. Die Punkte kamen in Batches, nicht in Wellen, und das reichte, um einen Puffer aufzubauen, der sich später als entscheidend erwies.
Belgrano reagierte, aber die Antwort kam zu spät. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste in der Defensive zu oft den zweiten Ball verloren — und genau das macht den Unterschied, wenn man auswärts spielt. Die Abwehr stand, aber sie war nicht dicht genug.
Interessant wird es nun bei der Frage, warum der eigene Tipp auf den Auswärtserfolg nicht aufging. Wir setzten auf Belgrano, gingen von 62 Prozent aus — und der Match ging einen anderen Weg. Der Grund: Atlético del Rosario hatte die ersten zehn Minuten für sich, und in diesem Sport ist das oft genug.
Nach der Partie lag der Gastgeber auf einem Platz, der ihm Raum gibt. Belgrano hingegen muss sich fragen, wo die Lücke war — und sie liegt nicht in der Einstellung, sondern in der Ausführung unter Druck. Ein Derby mit eigener Rechnung, und die Rechnung ging anders auf, als viele dachten.