Auda gewinnt mit einem Eigentor
In der 29. Runde der Virslīga setzte sich Auda zu Hause gegen Grobiņa durch. Der einzige Treffer fiel in der 76. Minute, als Roberto Baravykas für die Gäste ins eigene Netz traf. Die Gastgeber lagen damit nach 28 Spieltagen auf dem dritten Platz, Grobiņa als Achtplatzierter mit 24 Punkten.
Nebenbei veränderte sich wenig am Bild der Partie. Auda hielt den Ball mit 76 Prozent, Grobiņa kam auf 24. Interessant wird es erst dann, wenn man die Zahlen gegen das Ergebnis stellt: 72 Angriffe von Auda, davon 13 Schüsse, aber keine einzige große Chance. Grobiņa hatte 54 Angriffe und vier Schüsse, drei davon hielt der Torwart.
Der Matchverlauf war von Episoden geprägt. In der 14. Minute wurde Dodo ausgewechselt, in der 46. kam E. Bongemba für Auda. Die Gelben Karten häuften sich: H. Ibrahim in der 19., A. Puzirevskis in der 41., J. Ribeiro in der 50., K. Rupeiks in der 58., O. Rubenis in der 60. Und dann fiel das Eigentor. Kein Schuss, kein Elfmeter, nur ein Fehler im eigenen Strafraum.
Die Statistiken sprechen eine klare Sprache, auch wenn sie das Ergebnis nicht erklären. Auda übte mit 124 Pässen in das letzte Drittel, Grobiņa mit 24. Die Genauigkeit der Schüsse lag bei Auda bei 13 Prozent, bei Grobiņa bei null. Der Torwart der Gäste rettete dreimal, der von Auda nullmal — weil nichts auf ihn zukam.
Was die Tabelle aussagt, ist einfach. Auda hat mit 56 Punkten Abstand nach vorn, Grobiņa bleibt mit 24 Punkten im unteren Drittel. Die Gastgeber verloren in den letzten Spielen gegen Daugavpils und Super Nova, gewannen aber gegen Liepāja und Tukums. Grobiņa hatte zuletzt einen Sieg gegen Daugavpils, aber Niederlagen gegen Liepāja, Riga und Auda selbst — 2:3 in der Rückrunde.
Das Ergebnis ändert wenig an der Struktur der Liga. Auda bleibt im Mittelfeld der Spitzenteams, Grobiņa kämpft weiterhin gegen den Abstieg. Eine Partie, die nicht durch Tore entschieden wurde, sondern durch einen Moment, der nicht wiederkehren wird.