Im Achtelfinal der österreichischen Cup-Konkurrenz setzte sich Rapid Wien am Freitagabend mit 5:2 gegen Austria Klagenfurt durch. Das Spiel endete in der Runde der letzten 32, Rapid Wien steht nun mit einem Bein in der nächsten Runde.
Der Gast aus der Bundeshauptstadt übernahm früh die Initiative. M. Seidl eröffnete die Bilanz mit dem Treffer zur 28. Minute, T. Schoppitsch verdoppelte in der 34. Minute, ehe N. Wurmbrand kurz vor der Pause in der 40. Minute den 3:0-Status herstellte. Interessant wird es im zweiten Durchgang, wo Rapid Wien die Distanz weiter ausbaute. T. Schoppitsch erhöhte in der 46. Minute, N. Wurmbrand folgte in der 57. Minute und N. Bajlicz sorgte in der 62. Minute für den 6:0-Status. Und dann kam noch einmal N. Wurmbrand in der 69. Minute zum Einsatz.
Austria Klagenfurt hatte unter Druck zu kämpfen. Die Statistik zeigt es deutlich: 0,23 Ballbesitz gegenüber 0,77 bei den Gästen. Rapid Wien führte 115 Angriffe gegen 59, während die Schüsse auf das Tor mit 12 zu 3 klar zugunsten der Wiener ausfielen. Die Quote ist gestiegen, als Rapid Wien die Partie im Alleingang entschied.
Bei den Wechseln gab es keine Überraschungen. A. Ristic und M. Lekaj kamen in der 63. Minute für Klagenfurt ins Spiel, gefolgt von M. Tilio und E. Kara in der 65. Minute. Rapid Wien beantwortete mit D. Owusu und J. Kasnik in der 73. Minute sowie N. Bajlicz und N. Wurmbrand in der 75. Minute. T. Schoppitsch und E. Roka wurden in der 81. und 85. Minute ausgewechselt.
Die Gastgeber hatten zuvor eine gute Serie hingelegt: 1:0 gegen Fölkermarckt, 4:3 gegen Bleyburg, 5:0 gegen Wolfsberger II. Rapid Wien kam jedoch von einem 1:5 bei RB Salzburg und hatte davor 3:1 gegen Sturm Graz erreicht. Nebenbei zeigt die Tabelle, dass Rapid Wien nach der Niederlage gegen Salzburg die Chancen auf die Gruppenphase gewahrt hat.