Beitar Netanja hat in der North-2-Staffel der Liga Alef am Donnerstagabend Hapoel Ihud Bnei Jatta mit 2:0 besiegt. Das Spiel am 10. September endete klar zugunsten der Gastgeber, die drei Tore erzielten, während die Gäste keine Chance nutzten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie der Verlauf zustande kam — nicht durch Dominanz, sondern durch Präzision in entscheidenden Momenten.
Ilan Biton eröffnete in der vierzehnten Minute, und schon eine Minute später stand es 2:0. Nebenbei fiel auf, dass beide Treffer innerhalb eines Zeitraums fielen, in dem die Gäste noch nicht reagiert hatten. Die Gastgeber hatten sich auf den Konter eingestellt und nutzten die erste Schwäche aus.
Die Partie drehte sich dann an der Ecke der Strafraumgrenze. In der fünfundzwanzigsten Minute verschoss ein Beitar-Spieler einen Elfmeter — ein Moment, der hätte alles ändern können. Und dann kam in der neununddreißigsten Minute das dritte Tor durch Eran Seidere. Die Gäste hatten die Phase verschlafen, in der sie hätten nachlegen müssen.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht sofort Sinn ergibt. Beitar kam auf 92 Angriffe, Hapoel auf 115. Aber die Gäste schossen fünfmal daneben, während die Gastgeber drei Treffer landeten. Die Quote hat sich kaum bewegt — drei Tore aus wenigen Versuchen, fünf Fehlschüsse ohne Gegenwert.
Nach diesem Sieg behält Beitar Netanja die Kontrolle in der North-2-Gruppe. Hapoel Ihud Bnei Jatta verliert an Boden, die Lücke vergrößert sich. Es war kein spektakuläres Spiel, aber ein effizientes — und das zählt in dieser Liga mehr als alles andere.