Blooming und Always Ready spielten am Mittwochabend in der dreizehnten Runde der Apertura unentschieden. Das Spiel endete 0:0, und das war ein Ergebnis, das die Statistiken bestätigte, aber nicht erklärt. Interessant wird es, wenn man sieht, wer die besseren Chancen hatte.
Blooming besaß die Kugel etwas länger, 52 Prozent, und schoss achtmal, davon viermal ins Tor. Always Ready hatte 48 Prozent Ballbesitz und sechs Versuche, zwei davon trafen. Der Torwart der Gäste rettete vier Bälle, der der Hausherren zwei. Nebenbei fiel die rote Karte für Always Ready – wann genau, steht nicht fest, aber sie war da.
Die Zahlen zeigen: Blooming spielte mehr in die Endzone, 77 Pässe versus 52. Sie hatten sieben Eckbälle, die Gäste drei. Aber die Effektivität blieb aus. Vier Schüsse ins Tor, null Tore. Das ist kein Glück, das ist eine Frage der Ausführung.
Im Vergleich zur Tabelle wirkt das Ergebnis unauffällig. Blooming liegt auf Platz zehn mit fünfzehn Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten. Always Ready hat nach dem Sieg gegen Bolivars am 2. August eine Serie aus vier Siegen in Folge – und verliert nun die Einheitlichkeit.
Und dann bleibt die Frage, ob die rote Karte den Lauf der Gäste unterbrach oder ob sie nur ein Detail in einem Spiel war, das beide Seiten gleichwertig erlebten. Die Statistik sagt nichts darüber. Sie sagt nur: vier Trefferversuche pro Seite, null Tore. Das war es.