Am Sonntagabend, den 9. August, traf Bokelj im Rahmen der Regular Season der Ersten Liga auf Sutjeska. Die Gastgeber setzten sich mit 1:0 durch. Ein Tor von D. Perovic in der 44. Minute entschied das Spiel. Es war ein Match, bei dem weniger mehr war.
Der entscheidende Moment
In der 37. Minute sah D. Perovic die erste Gelbe Karte. Er warnte sich selbst, bevor er den Unterschied machte. Zehn Minuten später, in der 44., traf er zum einzigen Tor des Abends. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz, aber das war es auch schon. «Ein Fehler entscheidet», sagt man oft, und hier war es die Effizienz, die zählte.
Die Statistik zeigt ein ungleiches Bild. Sutjeska führte mit 128 Angriffen gegen 79 der Gastgeber. Aber 128 Angriffe nützen wenig, wenn man nicht konvertiert. Die Gäste shoten achtmal an das Tor, trafen aber nur viermal ins Ziel. Bokelj brauchte nur drei Versuche, um ein Ergebnis zu erzielen. Es war ein klassisches Beispiel dafür, dass der Ball rund ist, aber nicht immer korrekt landet.
Nach dem Spiel sahen die Tabellenstände anders aus. Bokelj liegt siebter mit sechs Spielen und acht Punkten. Sutjeska, ein Spiel weiter, belegt den sechsten Platz ebenfalls mit acht Punkten. Der Vorsprung der Gäste ist marginal, aber er existiert noch. Beide Teams warten seit Wochen auf einen Sieg, und heute war einer davon.
Die letzten Begegnungen beider Mannschaften waren unterschiedlich verlaufen. Sutjeska hatte zuletzt zwei Niederlagen in Folge eingefahren, während Bokelj eine Serie von Siegen aufweisen konnte. Das Verhältnis ist zerrüttet, aber nur insofern, als die Stimmung zwischen den Teams nicht mehr stimmt.
Am Ende blieb es bei einem Punkt, der mehr wert war als die gesamte Statistik. Die Gastgeber nutzten den Standard, die Gäste vergaben ihre Chancen. Und so kam es, wie es kommen musste.»