Im ersten Gruppenspiel der Runde 1 der Copa Venezuela setzte sich Dinamo Puerto la Cruz bei Bolivár mit 2:1 durch. Die Begegnung in Group E endete mit einem überraschenden Wendepunkt. Der Gast aus Venezuela hatte zuvor die 1:0-Niederlage gegen die Heimmannschaft verwertet, nun folgte die Rache.
Bolivár ging in der 23. Minute in Führung. Ein Treffer der Hausherren, der die Stimmung im Stadion wahrscheinlich beflügelte. Doch bereits fünf Minuten später verpasste eine Chance die Chance. Der Elfmeter wurde nicht verwandelt — interessant wird es, wenn man solche Momente betrachtet. In der 38. Minute glichen die Gäste aus, und der Ausgleich war nicht nur ein Punkt.
Dann kam die entscheidende Minute. In der 90.+3. Minute entschied Dinamo Puerto la Cruz das Spiel für sich. Nebenbei bemerkt: Ein Tor so spät kann eine ganze Saison verändern. Die Heimmannschaft hatte die Kontrolle, doch der Gegner zückte nach der Pause mehrfach nach. Vier Gelbe Karten für Bolivár zeugen von der Nervenstärke, die nicht immer hilft.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht immer die Wahrheit wiedergibt. Bolivár besaß 56 Prozent der Ballkontrolle und absolvierte 95 Angriffe. Dinamo Puerto la Cruz kam auf 84 Angriffe mit 44 Prozent Ballbesitz. Neun Treffer auf das Tor für die Hausherren, fünf für die Gäste — doch nur zwei Tore fielen am Ende.
In der Tabelle änderte sich nichts Wesentliches. Bolivár bleibt auf Platz 4 mit einem Punkt nach drei Spielen. Dinamo Puerto la Cruz hält sich auf Platz 3 mit drei Punkten. Beide Teams haben zwei Niederlagen, aber der Gast hat einen Sieg mehr. Der Konflikt wurde öffentlich, doch die Tabelle sagt noch wenig aus.