Am 23. August 2026 bestritten Brasilien U17 und Venezuela U17 ein Freundschaftsspiel, das mit 3:0 für die Gastgeber endete. Der Anpfiff erfolgte um 13:00 Uhr. Und dann zeigte sich schnell, wer das Spiel bestimmen wollte.
In der 24. Minute fand L. Caramico die Lücke. Der Treffer kam nicht überraschend, denn die brasilianische Auswahl hatte in den vergangenen Wochen bereits ihre Form gefunden. Vier Siege in fünf Spielen sprachen für sich.
Ein Elfmeter in der 55. Minute brachte Kaue Junior zum zwischenzeitlichen 2:0. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die brasilianische Offensive ihre Chancen nutzte. Der Routinier beruhigte das Spiel nach der Pfiff-Situation.
Nur vier Minuten später erhöhte M. Aurelio Pesseti Barbosa auf 3:0. Nebenbei sei gesagt, dass dieser Treffer die Partie eigentlich bereits entschieden hatte. Die venezolanische Abwehr fand nie ins Spiel, besonders nicht in der zweiten Halbzeit.
Brasilien U17 kam gerade von einem 2:1-Sieg gegen denselben Gegner am 20. August. Davor standen 1:0 und 4:0 gegen die USA U17 sowie ein 1:0 gegen Ecuador U17. Nur das 0:3 gegen Kolumbien U17 am 16. April war ein Ausrutscher.
Venezuela U17 sah die Sache anders. Nach dem 1:2 gegen Brasilien am 20. August folgten ein 1:0 gegen Bolivien U17, gefolgt von zwei Niederlagen gegen Uruguay U17 (0:3) und Brasilien U17 (0:1). Der Sieg gegen Peru U17 am 10. April war die Ausnahme.
Das 3:0 stellt eine klare Abrechnung dar. Und dann bleibt festzuhalten: Brasilien U17 zeigt Kontinuität, während Venezuela U17 noch nach der richtigen Balance sucht. Drei Tore, keine Gegentore – das ist mehr als nur ein Ergebnis.