Am Freitagabend trafen Breagalnica Štip und Škendija Haracine in der sechsten Runde der Ersten Liga aufeinander. Das Spiel endete mit einem 0:1 für die Gäste. Der einzige Treffer fiel erst in der 85. Minute und entschied damit den Match erst spät.
Interessant wird es, wenn man den Zeitpunkt betrachtet. Bis zur 85. Minute blieb es torlos, obwohl beide Seiten Chancen hatten. Breagalnica hatte fünf Schüsse, davon drei aufs Tor. Škendija kam ebenfalls auf fünf Schüsse mit drei Trefferversuchen. Der Deckel drauf kam dann doch noch — Škendija nutzte den Moment.
Die Disziplin war über weite Strecken ordentlich. In der 34. und 38. Minute zeigten die Schiedsrichter gelbe Karten für Breagalnica. In der 67. Minute folgte die dritte Gelbe für die Gastgeber. Kurz vor Schluss kamen noch zwei weitere gelbe Karten — in der 90. Minute plus drei Sekunden und in der 90. Minute plus fünf Sekunden. Nebenbei fiel auf: Škendija erhielt drei Gelbe, Breagalnica zwei. Rot sah niemand.
Die Zahlen zeigen ein ausgeglichenes Bild. Breagalnica hatte 105 Angriffe bei 45 Prozent Ballbesitz, Škendija 117 Angriffe und 55 Prozent. Die Torschüsse waren identisch verteilt — je fünf abgegebene, davon je drei aufs Tor. Fünf Eckbälle für die Heimmannschaft, drei für die Gäste. Die Quote der Trefferversuche lag bei beiden bei 38 Prozent.
In der Tabelle verändert sich wenig. Škendija bleibt auf dem sechsten Platz mit sieben Punkten nach fünf Spielen. Breagalnica rutscht weiter ab und liegt nun auf dem achten Rang mit sechs Punkten. Zwei Siege, drei Niederlagen — das ist ein schwieriger Start für die Gastgeber.
Die Formkurven der letzten Begegnungen waren unterschiedlich. Breagalnica hatte zuvor 0:4 verloren, 3:0 gewonnen, 1:4 verloren, 4:0 gewonnen und 0:2 verloren. Škendija gewann 2:1, verlor 0:2, gewann 1:0, spielte 1:1 unentschieden und verlor 0:1. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Sicherheit lag bei 39 Prozent. Der Match ging anders — und genau dieser eine Treffer in der 85. Minute hat alles geändert.