Am Freitagabend setzte sich Massy in der Nасьональ mit 23:12 gegen Carcasson durch. Die Gäste gewannen das Spiel, das am 25. September 2026 begann. Es war ein unerwarteter Ausgang für die Gastgeber, die in den letzten Wochen eine klare Dominanz gezeigt hatten.
Carcasson hatte zuvor fünf Male gewonnen, darunter knappe Siege gegen starke Gegner wie Oyonnax und Rouen. Massy ebenfalls, doch die Ergebnisse waren durchwachsener. Interessant wird es, wenn man die Differenzen betrachtet: Carcasson schoss in seinen Spielen durchschnittlich über 30 Punkte, Massy lag bei 28. Der Unterschied von elf Punkten auf dem Platz war dann nicht mehr nachzuholen.
Und dann kam die zweite Halbzeit. Was in der Vorschau noch nach einer klaren Sache aussah, wurde langsam unübersichtlich. Die Gäste fanden ihre Rhythmen, während die Gastgeber den Faden verloren. Nebenbei: Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz nicht, wie erwartet. Aber das war nicht das Entscheidende.
Die Statistik zeigt: Carcasson kontrollierte lange Ballbesitz, doch die Chancen gingen verloren. Massy nutzte, was kam. 2:1 für die Gäste nach der Pause wäre ein faireres Ergebnis gewesen, doch die Nachspielzeit brachte noch einen Treffer. Der Platz war schwer, das kann ich mir vorstellen. Aber das erklärt wenig.
Wir hatten eine Prognose abgegeben. 80 Prozent für die Gastgeber, sagten wir. Und dann: 12:23. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz nicht, aber das war nicht der Grund. Massy kam zu spät heraus, Carcasson zückte nach der Pause mehrfach Gelb — nicht im Sinne der Disziplin, sondern der Nerven.
Was bleibt? Die Tabelle ändert sich. Carcasson rutscht ab, Massy zieht auf. Es ist kein K.-o.-Modus, aber der Unterschied wird spürbar. Die Gäste stehen mit einem Bein in der nächsten Runde, wenn das so weitergeht. Die Gastgeber haben den Gegner auseinandergenommen — in den letzten Spielen. Jetzt ist es vorbei.