Motaugu und Cartaginés teilen die Punkte
Am Mittwochabend im Rahmen der Gruppenphase des CONCACAF-Kupps der zentralamerikanischen Nationen endete die Begegnung zwischen Motaugu und Cartaginés 1:1. Tepa traf in der 18. Minute für die Gastgeber, ehe D. Mesen in der 42. Minute ein Eigentor erzielte — und damit den Stand von 1:1 festigte. Der Spielverlauf blieb unruhig, gelbe Karten fielen auf beiden Seiten reichlich.
Der erste Treffer kam überraschend früh. Tepa nutzte die Situation in der 18. Minute und brachte Motaugu in Führung. «Und dann» kam die Antwort aus der anderen Richtung: In der 42. Minute verwandelte D. Mesen einen Ball ins eigene Netz. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams nach der Pause reagierten. Cartaginés stellte zur Halbzeit um und schickte J. Gaete sowie J. Quiros auf das Feld — in der 59. Minute.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. Beide Seiten hatten die Hälfte des Balles, Motaugu mit 95 Angriffen, Cartaginés mit 84. Doch die Schussgenauigkeit unterschied sich deutlich: 22 Prozent bei den Gastgebern, 50 Prozent bei den Gästen. Vier Schüsse ins Ziel für Motaugu, drei für Cartaginés — und nur sieben Tore zusammen aus dieser Anzahl. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste mit einer Ecke auskamen, während die Gastgeber zehn sammelten.
Die Disziplin blieb fragil. Gelbe Karten für A. Hernandez in der 34. Minute, für J. Serrano in der 60., für D. Gonzalez Hernandez in der 61. und für J. Macias in der 89. Minute. Die letzte Karte fiel in der 90. Minute — der Name wurde nicht genannt. Motaagu tauschte in der zweiten Halbzeit dreimal um: D. Melendez (69.), L. Flores und A. Mora (72.), dazu J. Batiz (73.) und R. De Olivera (89.).
Der Remis ändert wenig an der Position in der Tabelle. Motaugu kam erst vor kurzem zu einem Sieg gegen Fas, nachdem sie gegen Zvezda verloren hatten. Cartaginés stand nach der Niederlage gegen Pérez-Selcedón da, bevor sie gegen Municipal unentschieden spielten. Ein Punkt für beide — das ist die Bilanz nach 90 Minuten.